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Macro Array Diagnostics: Wiener Bluttest-Startup gewinnt Preis in Hongkong

Christian Harwanegg und Florian Schnabl von MADx in Hongkong. © MADx
Christian Harwanegg und Florian Schnabl von MADx in Hongkong. © MADx

Das Wiener Startup Macro Array Diagnostics (kurz MADx) kann einen Erfolg in Asien verbuchen: Bei der „Startup Lauchpad Investment Competition“ (SLIC), die im Rahmen der Asiaworld-Expo abgehalten wurde, konnten die Wiener den ersten Platz davontragen und Preise im Wert von 341.000 HKD (rund 39.000 Euro) einheimsen. Gründer Christian Harwanegg und Florian Schnabl nahmen den Preis auf der Bühne entgegen. Die beiden konnten sich im Pitch gegen neun andere internationale Startups (u.a. Zeega, Ushva, Oobedu) durchsetzen.

MADx hat einen Allergietest entwickelt, der aus einem einzigen Tropfen Blutplasma oder Serum ein umfangreiches Antikörperprofil erstellen kann. Dabei werden bis zu 300 verschiedene Allergene berücksichtigt, darunter sämtliche bekannten Allergieauslöser.

Allergietest bei igevia im Einsatz

Das „Startup Launchpad“, das von Global Sources organisiert wird, ist eine Trade-Show, auf der sich zwei Mal pro Jahr rund 300 Startups vor potenziellen Händlern und Distributoren präsentieren können. Der Fokus liegt dabei darauf, den Handel zwischen China und der restlichen Welt zu intensivieren. Bei den vorangegangenen Bewerben haben etwa Lecker Labs (USA, Yoghurt-Maschine) und Bagel Labs (USA, smartes Maßband) gewonnen.

Der Allergy Explorer, kurz ALEX, im Labor. © Macro Array Diagnostics
Der Allergy Explorer, kurz ALEX, im Labor. © Macro Array Diagnostics

MADx hat bis dato von der EU über das Förderprogramm Horizon 2020 eine Summe von 2,5 Millionen Euro zugesprochen bekommen. Der Allergietest dient mittlerweile einem anderen Startup als Basis für sein Geschäft: igevia, das einen Bluttest für Allergien für zuhause anbietet, setzt auf das Testverfahren von MADx (Trending Topics berichtete).

8 Startups in Hongkong & Shenzhen

MADx ist auch deswegen in Hongkong unterwegs, weil es Teil des goHongkong & Shenzhen-Programms des Global Incubator Network (GIN) und der Außenwirtschaft ist. Den Teilnehmern soll dabei geholfen werden, den asiatischen Markt für sich zu erschließen. Das nahe Shenzhen gilt als „Silicon Valley of Hardware“, weswegen diesmal folgende österreichische Hardware- und Health-Startups mit dabei sind:

  • MADx
  • Aurox
  • Enpulsion
  • Happymed
  • Lumapod
  • Viita Watches
  • Wuggl
  • Medicus

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