Channel

Startups

Kulturszene

LiveVoice: Wiener Startup entwickelt App für Audio-Übertragung

LiveVoice im Einsatz im Autokino. © LiveVoice
LiveVoice im Einsatz im Autokino. © LiveVoice

Kultur geht online: In den letzten Wochen haben sich viele kulturelle Veranstaltungen, vom Konzert bis zur Podiumsdiskussion, gezwungenermaßen ins Internet verlagert. Streaming wird dementsprechend auch in näherer und fernerer Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Die Gründer des Wiener Startups „LiveVoice“ wollen diese Chance mit ihrer gleichnamigen App nutzen.

Bei LiveVoice handelt es sich um eine Anwendung zur „einfachen Audio-Übertragung“. Die App ermöglicht eine gezielte Audioübertragung in Echtzeit via Smartphone. Ursprünglich wurde das Tool für Übersetzungen auf Kongressen, für „Silent Events“ und „Guided Tours“ entwickelt. Aufgrund der momentanen Situation soll sich aber auch ein Einsatz in der Kulturszene anbieten.

LiveVoice: Keine spezielle Hardware nötig

Johannes Wigand, Mitbegründer von LiveVoice: „Im Gegensatz zu klassischen (analogen, Anm.) und anderen Audioübertragungs-Systemen ist (bei LiveVoice, Anm.) keine spezielle Hardware nötig, denn alles läuft via WLAN oder mobiles Internet über die Cloud und Smartphones, die heute ja jeder in der Tasche hat“. Indem die Zuhörer alles via Smartphone hören, werde es so möglich, Outdoor-Events an verschiedensten Orten durchzuführen, „ohne Probleme mit der Lautstärke und dementsprechenden Genehmigungen zubekommen“. Events könnten so „überall unkompliziert stattfinden“. Zuhörer verwenden ihr eigenes Smartphone und auch der Event-Veranstalter benötige nur ein Smartphone oder einen Computer zum Senden der Audiofiles.

Kostenlose Nutzung für Non-Profit-Organisationen

Einsatzszenarien sieht Wigand viele, von Theateraufführungen bis hin zu den eingangs erwähnten Konzerten. Vorrangig sollen Outdoor-Events angesprochen werden: „Wir sehen das als große Chance gerade aktuell für die Event- und Kulturszene, die ja besonders stark von Corona betroffen ist“. Für kleine Non-Profit-Organisationen stehe der Dienst im Zuge der Corona-Krise vorerst kostenlos zur Verfügung. Die App ist in Play Store und App Store bereits gelistet.

+++Delinski: Wiener Restaurant-Plattform gelingt Exit an TripAdvisor-Tochter+++

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen
Corona-Krise