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Marketing-Kooperation

Lime: N26-Kunden zahlen bis Dezember nur die Hälfte für die E-Scooter

© LimeBike
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Der Kampf um Kunden ist hart – insbesondere dann, wenn gleich zahlreiche Firmen um einen neuen Markt rittern. Um sich von der Konkurrenz abzuhaben, hat der E-Scooter-Anbieter Lime jetzt eine Marketing-Kooperation mit der Challenger-Bank N26 geschlossen. In 11 Ländern inklusive Österreich bekommen N26-Kunden bis zum 5. Dezember 2019 50 Prozent Rabatt für ihre Fahrten mit den grün-weißen Elektrorollern.

Dazu muss man lediglich seinen N26-Account in der Lime-App als Bezahlmittel eingeben bzw. auswählen, dann wird der Rabatt automatisch wirksam. Achtung: Wer mit Paypal oder Apple Pay bezahlt und dahinter eine N26-Karte hat, für den wird der Rabatt nicht gültig. Man muss tatsächlich das N26-Konto als primäres Zahlungsmittel auswählen.

Lime verlangt einen Euro zum Entsperren eines Rollers und dann weitere 20 Cent pro Minute. Eine Fahrt von 15 Minuten kostet demnach 4 Euro, für N26-Kunden nur zwei Euro.

Rennen um Wien

Für Lime ist die Kooperation mit N26 sicher wichtig. Denn auch in Wien geht es darum, möglichst viele Nutzer an sich zu binden. Der Konkurrent hive etwa, der zum Mobility-Joint-Venture von BMW und Daimler gehört, hat ebenfalls eine Marketing-Aktion laufen. hive bietet 822.000 Jahreskartenbesitzer der Wiener Linien sowie 200.000 Studierenden je 20 Minuten freie Fahrt pro Monat. Dazu muss man ein Foto der Jahreskarte beziehungsweise der Studentenkarte in der App hochladen und bekommt die Freiminuten gut geschrieben (Trending Topics berichtete).

Was man bei der Nutzung von E-Scootern auch dazusagen muss: Umweltfreundlich sind sie nicht. Pro gefahrenem Kilometer verursacht man einer aktuellen Studie zufolge mehr CO2 als mit den Öffis. Denn einerseits verursachen die eingebauten Akkus bei der Produktion viel CO2, andererseits werden die Elektroroller oft von Lieferwägen eingesammelt, um sie über Nacht wieder aufzuladen (Trending Topics berichtete).

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