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Lieferunterbrechungen erkennen: Prewave stellt Coronavirus Disruption Map kostenlos parat

So sieht die Map aus. © Prewave
So sieht die Map aus. © Prewave

Nicht nur das gesellschaftliche Leben steht derzeit Kopf, auch die Industrie kämpft – und auch die Lieferketten hat das Coronavirus fest im Griff. Die „Coronavirus Disruption Map„, eine interaktive Karte von Prewave, macht Lieferunterbrechungen in Corona-Hotspots nun sichtbar. Die Map kann kostenlos verwendet werden.

Eigentlich entwickelt Prewave eine Technologie zum Management von Risiken in Lieferketten mit künstlicher Intelligenz. Aus aktuellem Anlass sind die Daten nun in Form einer interaktiven Karte frei zugänglich. Die „Coronavirus Disruption Map“ zeigt Warnungen zu Lieferunterbrechungen, die Prewave auf Basis von riesigen Datenmengen aus Nachrichtenmedien, Social Media sowie Meldungen aus der Industrie & Logistik ermittelt und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz generiert, erklärt das Spin-off der Technischen Universität Wien in einer Presseaussendung.

Zahlreiche Staaten aus aller Welt abgebildet

Die Karte mache die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in den industriellen Lieferketten sichtbar und fokussiere derzeit auf für industrielle Produktion wichtige Hotspots wie China, USA, Indien. In Europa liegt der Fokus auf Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Dabei sollen neben direkten Risikofaktoren wie Infektionsfällen und  Quarantänemaßnahmen auch indirekte Auswirkungen der Pandemie erkannt werden. Dazu zählen Kurzarbeit, Werkschließungen oder Engpässe.

-> Hier gehts zur Coronavirus Disruption Map

Prewave: Tausende Lieferketten betroffen

Helfen will Prewave damit vor allem Unternehmen: Viele Kunden von Prewave würden Warnungen für ihre Lieferanten und zu bestimmten Risikofaktoren wie Arbeiterunruhen, politischen Unsicherheiten, finanziellen oder rechtlichen Problemen oder eben die Auswirkungen des Coronavirus erhalten. Viele Unternehmen hätten Lieferketten mit tausenden Lieferanten, die über die ganze Welt verteilt sind. Diese Liefereketten würden sie nun mit der Lösung von Prewave in Echtzeit monitoren können – und so frühzeitig Risiken entgegenwirken. Beispielsweise würden sich so Lieferengpässe und Produktionsstopps verhindern lassen.

Map steht kostenlos zur Verfügung

In Zeiten der Krise gibt es die Informationen nun kostenlos.  Harald Nitschinger, Co-Founder von Prewave: „In dieser Krise kann jeder seinen Beitrag leisten. Wir haben uns daher entschlossen, unsere Coronavirus Disruption Map der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und damit erstmalig einen Einblick auf die enormen wirtschaftlichen Folgen der COVID-19 Pandemie zu bieten, der bislang nur unseren Kunden vorbehalten war. Information und Transparenz sind aktuell besonders wichtig für Unternehmen und genau das bieten wir an – schnell und zielgerichtet!“.

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Prewave: Gründung 2017

Prewave entstand 2017 als Spin-Off der TU Wien. Die Technologie von Prewave beruhe auf fünf Jahren Forschung an der TU Wien durch Mitgründerin Dr. Lisa Smith und wurde „seit der Gründung des Spin-Offs kontinuierlich weiterentwickelt, um Risiken in Lieferketten mittels künstlicher Intelligenz besser zu managen.“ Dr. Lisa Smith: „Mit der Coronavirus Disruption Map machen wir die großen Probleme in den globalen Lieferketten sichtbar und möchten damit auch einen Beitrag zur Bewältigung dieser Krise leisten. Wir unterstützen damit unsere Kunden, aber bieten auch der Öffentlichkeit eine einmalige Echtzeitsicht zu Lieferproblemen“.

-> Hier gehts zur Coronavirus Disruption Map

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