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Digitalisierung, Innovation, Kooperation mit Startups – so rüstet sich die Salzburg AG für die Zukunft

Leonhard Schitter, CEO der Salzburg AG. © Salzburg AG
Leonhard Schitter, CEO der Salzburg AG. © Salzburg AG

Leonhard Schitter ist ein Mann der klaren Worte. Der Präsident von Österreichs Energie und CEO der Salzburg AG streicht in unserem Interview über Innovation und Digitalisierung die Bedeutung von Startups für die Region Salzburg und die Energieversorger per se hervor.

Die Zukunft wird digital. Wie rüstet sich die Salzburg AG für die Zukunft?

Leonhard Schitter: „Digitalisierung ist für die Salzburg AG das Zukunftsthema. Durch die Schaffung neuer digitaler Services in Kombination mit dem Kerngeschäft entwickelt sich die Salzburg AG vom reinen Energieerzeuger hin zum digitalen Technologieunternehmen mit attraktiven Angeboten für ihre Kundinnen und Kunden. Wir haben es früh verstanden auf Trends zu reagieren und Digitalisierung im Unternehmen zu leben. Hier spielt die Ersteigerung der 5G Frequenz eine wichtige Rolle. Durch den Erwerb der Lizenzen haben wir nicht nur eine wichtige Investition in die Zukunft der Salzburg AG getätigt, das ganze Bundesland profitiert von diesem Kauf.“ 

Warum benötigt ein Energieversorger diese leistungsstarke 5G Frequenz?

Schitter: „Mit 5G wollen wir die flächendeckende Breitbandversorgung im gesamten Bundesland Salzburg weiter vorantreiben und unserer Vorreiterrolle in Sachen Breitbandausbau gerecht werden. Vor allem in ländlichen Gebieten in denen eine Internetversorgung mittels Kabel bzw. Glasfaser schwierig ist, kommt die 5G Frequenz zum Einsatz. Es gibt hier eine Vielzahl von Möglichkeiten. Nicht nur in den ländlichen Regionen besteht für die Industrie, aber noch mehr für die Gewerbebetriebe und KMUs Bedarf an der 5G Technologie. Die Salzburg AG denkt da beispielsweise im Speziellen an „Internet of Things“ (IoT). 5G ermöglicht in diesem Zusammenhang die Vernetzung von physischen und virtuellen Gegenständen.

IoT erlaubt Interaktionen zwischen Mensch und elektronischen Systemen oder zwischen den Systemen an sich. Auch im Verkehrsbereich gibt es neue Möglichkeiten – für die öffentlichen Verkehrsmittel der Salzburg AG können beispielsweise Hot-Spots implementiert werden. Außerdem hat es sich das Unternehmen in Kooperation mit dem Land Salzburg zum Ziel gesetzt, bis 2030 alle Salzburgerinnen und Salzburger mit 1 Gigabit pro Sekunde schnellem Internet zu versorgen. Geplant ist auch der Aufbau eines 5G Testcampus um eine reale 5G Testumgebung für Livedemos in Salzburg zu ermöglichen.“

In welchen Geschäftsfeldern ist Digitalisierung für Ihr Unternehmen noch interessant?

Schitter: „Digitalisierung spielt in allen Geschäftsfeldern eine Rolle und kommt auch schon heute bei uns zum Einsatz. Wir kontrollieren Stromleitungen in unwegsamem Gelände mit Drohnen, überprüfen unsere Staumauern mit Hilfe von digitalen Werkzeugen und auch der Energiehandel macht sich die Digitalisierung zu Nutzen. Uns ist es wichtig, dass Digitalisierung einen Mehrwert bringt. Dazu ist es wichtig die Entwicklungen und Trends aufzugreifen und Digitalisierung auch zu verstehen.“

Wie entstehen neue digitale Lösungen in Ihrem Unternehmen?

Schitter: „Wir haben vor drei Jahren ein unternehmenseigenes Innovationsprogramm gestartet. Durch das Zusammenspiel von externen Querdenkern und internem Know-how entstehen neue innovative Ideen zu den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen. Gemeinsam spüren wir Trends auf und entwickeln zukunftsweisende Geschäftsfelder für unser Unternehmen. Heuer laden wir bereits zum vierten Mal Startups ein, kreative Ideen für die Bereiche 5G Campus-Lösungen, Geschäftsmodelle für digitale Plattformen und smarte Energielösungen zu entwerfen.“

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Wie läuft der Bewerbungsprozess für die Innovation Challenge#4 ab?

Schitter: „Alle Startups können sich noch bis 18. Juli zur Innovation Challenge#4 anmelden. Alle Anmeldungen werden vorab durch die Innovations- und Fachexperten der Salzburg AG, sowie einem Talentscout und Experten der Startup-Szene gescreent. Die besten Projekte ziehen in die nächste Runde ein. Sie erhalten eine Einladung zur Startup-Messe. Hier werden die kreativen Prototypen vor einer Fachjury präsentiert. Nach der Startup-Messe folgt das dreitägige Innovation-Camp. Hier entwickeln die Favoriten gemeinsam mit Experten der Salzburg AG Lösungsansätze und erste Prototypen, die auf die Bedürfnisse der Salzburg AG Kundinnen und Kunden zugeschnitten sind. Die Projektteams der Sieger des Innovation-Camps erhalten ein entsprechendes Projektbudget und entwickeln ihre Prototypen in der viermonatigen Acceleration-Phase weiter, ehe sie die validierten Prototypen und Geschäftsmodelle für die Umsetzung am Demo Day im März 2020 präsentieren.“

Warum ist die Zusammenarbeit mit Startups für die Salzburg AG so wertvoll?

Schitter: „Wie vorher schon erwähnt ist es die Symbiose von internem Know-how und externen Ideen von der das gesamte Unternehmen profitiert. Mit kreativen Köpfen von außen gewinnt der Innovationsprozess in unserem Unternehmen noch mehr Schwung. Aus diesem Grund beteiligt sich die Salzburg AG künftig an Startups. Der gegenseitige Austausch ist uns wichtig und schafft neue Möglichkeiten, um die Zusammenarbeit noch zu vertiefen und Innovation im Unternehmen voranzutreiben. Die jungen Unternehmen haben mit der Salzburg AG im Gegenzug einen renommierten Partner an ihrer Seite, der sie mit Know-how oder Kontakten unterstützen kann.“

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