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Ledovation: Wenn man mit der vernetzten Tischlampe den Kellner ruft

Clemens Schöpf von Ledovation präsentiert den Investoren. © Gerry Frank
Clemens Schöpf von Ledovation präsentiert den Investoren. © Gerry Frank

Es ist eine Situation, die wohl viele von uns kennen. Man sitzt in einem Lokal und versucht erfolglos, die Aufmerksamkeit der Bedienung auf sich zu ziehen. Das kann nerven – doch braucht es dafür wirklich eine technische Lösung? Clemens Schöpf glaubt ja.

Die Idee des Gründers aus Innsbruck heißt Ledovation und ist simpel. Möchten Gäste etwas bestellen, berühren sie eine auf dem Tisch stehende Hardware des Startups, die dann aufleuchtet. Das Signal wird auch an eine zweite Lampe, die bei den Bedienungen und etwa hinter der Bar stehen kann, weitergeleitet oder per App an das Tablet des Kellners übermittelt. So soll die Bedienung auf die Gäste aufmerksam werden, ohne dass diese sich um Aufmerksamkeit bemühen müssen.

Erst 100 Stück verkauft

Gründer Schöpf glaubt, sein Produkt sei „besonders gut“ für Bereiche wie Hotellobbys geeignet, die schlecht zu überblicken seien. Bislang ist das Unternehmen, das Schöpf gemeinsam mit Markus Arzl bereits im Juli 2017 gegründet hat, erst langsam angelaufen. Das Produkt sei seit Mitte 2018 auf dem Markt, sagt der Gründer, verkauft hätten die beiden bisher nach eigenen Angaben erst 100 Stück. Dennoch planen die beiden Unternehmer bereits ein weiteres Produkt: eine rein digitale Bestellvariante.

Solche digitalen Bestellungen in Lokalen ermöglicht auch das Wiener Startup getsby. In der App der Wiener kann man in Partner-Lokalen bestellen, gleich bezahlen und das Essen im Restaurant abholen (Trending Topics berichtete).

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