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Kurz: Österreich soll neue Home-Office-Regeln bekommen

Bundeskanzler Kurz auf ein Bier mit WKÖ-Präsident Mahrer und ÖGB-Präsident Katzian. © BKA/Arno Melicharek
Bundeskanzler Kurz auf ein Bier mit WKÖ-Präsident Mahrer und ÖGB-Präsident Katzian. © BKA/Arno Melicharek

Im Rahmen seiner Freitags-Vormittag-Rede im ORF und auf Social Media hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) auch angekündigt, dass es neue Regeln für Home Office in Österreich geben soll. Während den Lockdowns wären bis zu 40 Prozent der Bevölkerung teilweise oder vollständig aus dem Büro ins Home Office gewechselt, und für viele würde Heimarbeit auch im weiteren Berufsleben zum Fixpunkt.

Deswegen hat Kurz nun die Sozialpartner damit beauftragt, neue, zeitgemäße Regelungen fürs Home Office auszuarbeiten. Dazu hat der Bundeskanzler, wie auch auf Facebook dokumentiert, kürzlich WKÖ-Präsident Harald Mahrer und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian zum gemeinsamen Gespräch getroffen. Kurz zufolge gäbe es „zahlreiche rechtliche Fragen zu klären, da unser Arbeitsrecht noch aus einer Zeit der Produktion und Industrialisierung stammt und mit Home Office und Teleworking wenig anfangen kann.“

Von Pendlerpauschale bis Unfallversicherung

Konkret können die Sozialpartner also folgende Punkte überarbeiten:

  • Pendlerpauschale
  • Ruhezeiten im Home Office
  • Anpassung von Krankenständen an Gegebenheiten des Home Office
  • Umgang mit Betriebsmitteln (z.B. Notebooks Computer)
  • Übernahme der Kosten für Internetzugang
  • Home Office aus dem Ausland
  • Unfallversicherung

Kurz sagte auch: „Es soll weiterhin so bleiben, dass Betrieb frei entscheiden können, wer von wo arbeitet, aber die rechtlichen Regelungen und Rahmenbedingungen müssen für alle klar sein.“ Damit ist auch klar, dass es kein Recht auf Home Office geben wird, wie es etwa in Deutschland diskutiert wurde (Trending Topics berichtete).

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