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Kryptomarkt hält sich standhaft – starkes Plus bei Terra

© Trending Topics
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Am Donnerstag war die Lage auf dem Kryptomarkt wieder sehr positiv, als Bitcoin über den Wert von 47.000 Euro geklettert ist (Trending Topics berichtete). Mit einem geringen Minus kann die Top-Währung am Freitag (8. Oktober) diesen Wert halten, grundsätzlich bleibt der Markt stabil. Bei Bitcoin liegt die Kapitalisierung bei 887 Milliarden Euro. Es gibt bei den meisten Top-Währungen keine signifikanten Änderungen, einen starken Aufstieg hat jedoch Terra nach einer kurzen Durststrecke geschafft.

Bitcoin, Ethereum & Co: Warum ein starkes Jahresende kommen kann

Terra hat in den vergangenen 24 Stunden ein Plus von zehn Prozent erreicht. Damit liegt der Wert über 41 Euro und ist um satte 25 Prozent höher als noch vor einer Woche. Die Kapitalisierung liegt jetzt bei 16,2 Milliarden Euro. Polkadot hat einen Anstieg von sieben Prozent auf fast 30 Euro verzeichnet, bei einer Kapitalisierung von 28,8 Milliarden Euro. Ebenfalls ein Wachstum hat Avalanche mit einem Plus von fünf Prozent erreicht. Das hat den Wert auf etwa 55 Euro und die Kapitalisierung auf zwölf Milliarden Euro erhöht.

Der Terra-Chart der letzten 24 Stunden. © CoinMarketCap
Der Terra-Chart der letzten 24 Stunden. © CoinMarketCap

Weiterhin im Aufwind befindet sich Ethereum mit einem Plus von zwei Prozent. Damit liegt die Währung über dem Wert von 3.100 Euro, die Kapitalisierung bei 365 Milliarden Euro. Gebremst ist am Freitag der kometenhafte Aufstieg der Meme-Währung Shiba Inu. Sie hat in den vergangenen 24 Stunden um 30 Prozent an Wert verloren. Dieser liegt jetzt bei 0.0000192 Euro, was aber im Vergleich zu vergangener Woche immer noch um satte 200 Prozent höher ist. Hier ist die Kapitalisierung auf 7,5 Milliarden Euro gefallen, was immer noch knapp höher ist als die von Internet Computer. Auf dem Gesamtmarkt nähert sich die Kapitalisierung immer mehr der Marke von zwei Billionen Euro, jetzt liegt sie bei 1,98 Billionen Euro.

Top-Storys

Brickwise: Startup für Immobilien-Tokenisierung erhält sechsstellige Förderung

Das in München angesiedelte Startup Brickwise hat es sich zum Ziel gesetzt, Immobilien auf der Blockchain zu tokenisieren. Das ermöglicht es Anleger:innen, auch kleine Beträge (ab etwa 100 Euro) in Anlegerwohnungen zu investieren. Der offizielle Launch ist noch im November diesen Jahres geplant. Jetzt hat sich Brickwise kurz vor dem Start eine sechsstellige Förderung im Rahmen des Förderprogramms Innovation der Wiener Wirtschaftsagentur gesichert (Trending Topics berichtete).

Brickwise: Sechsstellige Förderung für Startup für Immobilien-Tokenisierung

Tether: Kontroverse um Deckung des Stablecoins

Die kritischen Fragen zum marktführenden Stablecoin Tether (USDT) reißen nicht ab. Auch wenn das Unternehmen dahinter 2021 Details zur Deckung bekannt gegeben hat, ist unklar, was in der Währung eigentlich drinnen steckt – und was mit diesen Reserven dann überhaupt noch so gemacht wird. Jetzt hat ein Bloomberg-Bericht ergeben, dass die Reserven dazu für Investments dienen. Es soll sich dabei sowohl um chinesische Firmen als auch um Firmen für Krypto-Kredite handeln. So soll Tether etwa eine Milliarde Dollar an Celsius Network verliehen haben. Sowohl Tether als auch Celsius befinden sich in den USA im Visier der Finanzbehörden (Trending Topics berichtete).

Tether: Neuerliche Kontroverse um Deckung des Stablecoins

700 Millionen Lightning Network-Nutzer:innen bis 2030

Die Nutzung des Lightning Network befindet sich seit Ende den vergangenen Jahres auf einem steilen Aufwärtstrend, aber im September stieg das Wachstum aufgrund der Bitcoin-Einführung in El Salvador massiv an. Nun prognostiziert die Analysefirma Arcane Research, dass die Nutzung in diesem Jahrzehnt mit der zunehmenden Akzeptanz des Bitcoin-Layer-2-Zahlungsprotokolls in die Höhe schießen wird. Bis 2030 sollen 50 Millionen Personen mit einem jährlichen Zahlungsvolumen von 17 Milliarden Dollar das Netzwerk für Zahlungen nutzen. In den Bereichen Gaming sowie Video- und Audiostreaming könne Lightning ebenfalls Anwendungsfälle haben. Dadurch könnte es 2030 weltweit satte 700 Millionen Nutzer:innen des Netzwerks geben.

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