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Krypto-Startup Bitwala benennt sich in Nuri um und setzt auf DeFi

Benjamin Jones und Kristina Walcker-Mayer von Bitwala. © Bitwala
Benjamin Jones und Kristina Walcker-Mayer von Bitwala. © Bitwala

Bitpanda hat den Schritt aus der Krypto-Ecke hinein in die Welt der Aktien und ETFs bereits getan, und jetzt bricht auch die für seine Krypto-Dienste bekannte Neobank Bitwala aus seiner  bisher eng definierten Rolle als einfacher Dienst für BTC und ETH aus. Eine Umbenennung in Nuri und ein radikales, farbenfrohes Redesign sind der erste Schritt dazu. Man wolle „innovative Finanzlösungen für ein breiteres, diverses Publikum“ anbieten und sieht sich nunmehr nicht mehr bloß als Krypto-Händler, bei dem man einfach Bitcoin und Ethereum kaufen kann, sondern will sich als Anbieter eines Bankkontos samt Debitkarte breiter aufstellen.

„Die alte Bankenwelt wird schrittweise durch neue Akteure ersetzt, die Mobile- und Digital-First-Banking anbieten. Doch selbst mit neuen Schnittstellen und einer besseren Kundenerfahrung bleiben sie in der alten Realität stecken: Null- oder gar Negativzinsen bringen wenig Rendite auf Ersparnisse, Überweisungen bleiben oft langsam und teuer. Mit Nuri verbinden wir bestehende Banking Infrastruktur mit innovativen Technologien wie Blockchain und Decentralised Finance“, sagt Philipp Beer, der als Chief Growth Officer bei Nuri den Relaunch der Marke verantwortet.

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DeFi im Fokus

„Die Blockchain-Technologie wird auch in Zukunft neue, bessere Finanzprodukte schaffen, als wir es uns heute vorstellen können. Um solche Produkte & Dienstleistungen mehr Menschen zugänglich zu machen, braucht es eine Marke und ein Nutzererlebnis, die inklusiv sind und eine diverse Zielgruppe ansprechen. Unsere neue Marke Nuri und das überarbeitete Kundenerlebnis bilden die Grundlage für viele weitere innovative Produkte und Funktionen, die wir unseren Kunden in den kommenden Monaten und Jahren anbieten werden”, sagt Nuri CEO Kristina Walcker-Mayer. Sie wechselte erst vor kurzem von der Neobank N26 zu Bitwala, pardon, Nuri.

Spannend wird nun, in welche Richtung Nuri gehen wird. Vor etwa einem Jahr hat die damalige Bitwala bereits eine Kooperation mit Celsius Network geschlossen, einem in der DeFi-Welt recht bekannten Anbieter für von Krypto-Krediten. Nuri zählt mittlerweile 250.000 Kunden, 50.000 davon sind alleine im ersten Quartal 2021, angetrieben durch den neuerlichen Bitcoin-Hype, dazu gekommen. Dabei handelt es sich aber um registrierte Kunden – es heißt nicht automatisch, dass sie die Services auch aktiv nutzen.

Im Hintergrund arbeitet Nuri mit dem Banking-as-a-Service-Anbieter solarisBank aus Berlin zusammen – diese sorgt bei vielen Fintechs unter anderem für die Möglichkeit, Kreditkarten an Kunden ausgeben zu können, sowie für die Sicherung der Einlagen der Kunden.

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