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Krypto News: Altcoins sollen unabhängiger vom großen Bitcoin werden

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Ripple: Entkoppelung von Altcoins und Bitcoin

Derzeit ist es immer das gleiche Bild: Wenn der Kurs von Bitcoin steigt oder fällt, dann zieht nahezu der gesamte Krypto-Markt mit. Diese starke Koppelung von Bitcoin (BTC) und vielen anderen Kryptowährungen soll aber bald ein Ende haben. Das glaubt zumindest Ripple-CEO Brad Garlinghouse. Im Rahmen der Code-Konferenz sagte er: „Das wird sich ändern, wenn die Leute besser die verschiedenen Usecases der unterschiedlichen Digital-Assets verstehen lernen.“ Ripple würde anders als Bitcoin nicht gegen das System und Regulierungen arbeiten wollen, sondern mit ihnen. „Es gibt einen riesigen Hype. Doch wir sollten am Boben bleiben und uns fragen: Was ist das wirkliche Problem, das gelöst wird, wer ist der Kunde, und welcher Wert wird wirklich generiert.“ Erste kleine Anzeichen für eine Entkoppelung von Bitcoin und den vielen Altcoins gibt es. Die Marktdominanz von BTC, lange Zeit bei mehr als 50 Prozent, ist 2018 deutlich unter die 50-Prozent-Marke gefallen.

EOS.io veröffentlicht Mainnet-Software

Nach dem höchst erfolgreichen ICO, der mehr als vier Milliarden Dollar eingebracht hat, hat die Firma block.one die erste Version seiner versprochenen Open-Source-Blockchain-Software veröffentlicht. Entwickler wurde der Code frei via Github zur Verfügung gestellt. Diese Software soll Entwicklern ermöglichen, dezentrale Anwendungen, kurz dApps auf Basis von EOS.io zu entwickeln. Der Code enthält etwa eine Plattform für Smart Contracts, kryptografische Funktionen etwa für Public und Private Keys, eine Library für die EOS-Blockchain oder Programming Interface für Applikationen auf der EOS-Blockchain.

EOS.io gilt als einer der wichtigsten Herausforderer von Ethereum. Die Open-Source-Software soll fortan von der Community weiterentwickelt werden, block.one selbst will sich darauf fokussieren, Startups und Projekte, die auf der EOS-Blockchain aufbauen, finanziell zu unterstützen.

Ethereum: Eine Million Transaktionen/Sekunde möglich

Ethereum ist bei Entwicklern die beliebteste Blockchain, leidet aber unter anderem an einem großen Problem: der Skalierung. Derzeit für die Ethereum-Blockchain nur rund zehn Transaktionen pro Sekunde durch, was viel zu wenig ist, wenn einmal viele verschiedene Applikationen darauf laufen. Ethtereum-Gründer Vitalik Buterin sagte jetzt in einem Interview, dass mit neuen Lösungen wie Sharding und Plasma die Kapazitäten des Ethereum-Netzwerks schnell ausgebaut werden könnten. Er glaubt, dass Ethereum auch eine Million Transaktionen pro Sekunde bewältigen könne. Das ist etwa im Internet of Things wichtig, wo Millionen Geräte und Sensoren im Netz hängen und sich pausenlos Daten zusenden.

IOTA Foundation kooperiert mit norwegischer Bank

Die norwegische Bankengruppe DNB (Den Norske Bank) und die IOTA Foundation haben eine Partnerschaft geschlossen. DNB, die größte norwegische Bank, wird künftig am Daten-Marktplatz von IOTA teilnehmen. Die Bank hat bereits Erfahrung in Sachen Distributed-Ledger-Technologien (DLT) gesammelt und etwa mit dem R3 Consortium oder Hyperledger zusammen gearbeitet. Laut Lasse Meholm, dem Chef der DLT-Abteilung, sieht man IOTA als besonders wichtig bei Machine-to-Machine-Kommunikation und bei Payments für Mikro-Services an. Die IOTA Foundation konzentriert sich mit ihrer Tangle-Technologie darauf, einmal Millionen Transaktionen pro Sekunde durchführen zu können, die Maschinen im IoT-Bereich verursachen könnten.

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