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Krypto News: Betrüger klauen Millionen IOTA, Ökonom glaubt an staatliche Coins, Pump-Groups manipulieren Kurse

Bezahlen sich Maschinen dank IOTA bald gegenseitig? © iota.org
Bezahlen sich Maschinen dank IOTA bald gegenseitig? © iota.org

IOTA im Gegenwert von 3,2 Mio. Euro entwendet

Die steigende Popularität von Kryptowährungen ruft auch immer mehr Cyber-Kriminelle auf den Plan. Nach dem Hack der japanischen Börse Coincheck, bei dem 400 Millionen XEM-Coins verschwanden (Trending Topics berichtete), wurde jetzt bekannt, dass auch IOTA im Visier der Angreifer steht. Wie heise.de berichtet, sollen Besitzer von IOTA um Token im Gegenwert von rund 3,2 Millionen Euro gebracht worden sein. Die unbekannten Angreifer verwendeten dazu Phishing-Websites, die unerfahrene Nutzer dazu brachten, die privaten Schlüssel der Wallets zu verraten. So konnte das Krypto-Geld dann auf die Konten den Betrüger umgeleitet werden.

„Staatliches digitales Geld wird kommen“

Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff, ein bekannter Gegner von Bargeld, hat sich in einem Interview mit dem Spiegel zum Thema Kryptowährungen geäußert. Auch angesichts der derzeit sehr instabilen Märkte geht er davon aus, dass Krypto-Geld in Zukunft noch eine große Rolle spielen wird. „Staatliches digitales Geld wird kommen“, sagte Rogoff. Er glaubt etwa, dass theoretisch die Rückkehr der Deutschen Mark als Kryptowährung großes Potenzial hätte, sie wäre sicher sehr begehrt. Realistisch sei das aber nicht, da die Währungshoheit bei der Europäischen Zentralbank liege. Andere Länder wie Venezuela stehen kurz vor der Einführung eines eigenen Coins, stehen dafür aber unter Beschuss.

Pump-Groups und Fake News manipulieren Kurse

1860 Prozent Wachstum in wenigen Stunden: Das sind die Effekte von so genannten Pump-Groups. In Online-Foren verabreden sich dabei Gruppen von Krypto-Tradern, um unbekanntere Coins oder Token in großen Mengen zu kaufen, zu halten und dann bei steigendem Kurs gewinnbringend wieder zu verkaufen. futurezone.at hat einen ausführlichen Bericht, wie diese Pump-Groups funktionieren.

Auch mit gefälschten Nachrichten wird versucht, die Kurse zu manipulieren, wie derstandard.at berichtet. So wurde etwa die Falschmeldung verbreitet, dass Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei. Außerdem wurden Tweets des einflussreichen Software-Mastermind John McAfee gefälscht, um den Kurs der Kryptowährung GVT zu beeinflussen.

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