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Krypto-News: Ethereum über 400 Dollar, Stromverbrauch von Bitcoin explodiert, Blockchain in 3D

Ethereum. © Jakob Steinschaden
Ethereum. © Jakob Steinschaden

Ethereum sprengt 400-Dollar-Grenze

Lange ist die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung der Welt zwischen 300 und 350 Dollar stagniert. Doch jetzt hat sie eine wichtige psychologische Marke übersprungen und wird aktuell bei einem Wert von etwa 410 Dollar gehandelt. Die Marktkapitalisierung liegt jetzt bei knapp unter 40 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Bitcoin ist aktuell mehr als 8.000 Dollar wert, die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 137 Milliarden Dollar.

Ethereum hat aber auch seine Vorzüge gegenüber Bitcoin: Zum einen werden aktuell pro Tag fast doppelt so viele Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain durchgeführt wie bei Bitcoin. Außerdem ist das Minen nach Ether (ETH) kostengünstiger als das Schürfen nach Bitcoin – etwa um das Fünf- bis Sechsfache.

Bitcoin: Stromverbrauch höher als in 159 Ländern

Das Berechnen von neuen Bitcoins mit teilweise riesigen Mining-Rigs verbraucht ordentlich viel Strom. Wie viel Storm, das hat sich jetzt die britische Firma Power Compare ausgerechnet. Ihrer Schätzung zufolge verbraucht das Minen nach der führenden Kryptowährung pro Jahr rund 29 Terrawattstunden (TWh). Das wäre mehr Energie, als 159 Länder auf der Welt an jährlichen Strombedarf haben. Länder wie die Slowakei, Ungarn, Kroatien oder Irland liegen hinter Bitcoin. Österreich verbraucht mit knapp 70 TWh mehr Strom als die Kryptowährung.

Die Blockchain in 3D

Alle reden über Blockchain – nur, wer hat sie eigentlich schon mal gesehen? Der Web-Dienst Blockchain 3D Explorer steht jetzt zur Seite und bietet seinen Nutzern Visualisierungen von Blockchain-Analysen. So kann man entweder auf der Webseite, über eine kostenloses Software oder mit VR-Brillen (z.B. Google Cardboard) die Bitcoin-Blockchain im Verlauf der Zeit betrachten.

Gold-Fonds setzt auch auf Bitcoin

Der in Fachkreisen bekannte Old Mutual Gold & Silver Fund hat 5 Prozent seines rund 220 Millionen großen Fonds für Bitcoin-Investments reserviert – also etwa 11 Millionen Dollar. „Bitcoin wurde als digitales Gold designt“, findet Fonds-Manager Ned Naylor-Leyland. Und geht noch weiter: Seiner Meinung nach würde Bitcoin Gold den Weg ebnen, um wieder als globaler Geldstandard zu gelten.

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