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Krypto News: Ether auf dem Weg zur 1.000 Dollar-Grenze, OeNB-Chef fordert Mehrwertsteuer auf Bitcoin

Geld: In Gold, Plastik und Bits. © Österreichische Nationalbank
Geld: In Gold, Plastik und Bits. © Österreichische Nationalbank

Ether auf dem Weg zur 1.000-Dollar-Grenze

Ether arbeitet sich Richtung 1.000 Dollar vor. Die Währung der Ethereum-Plattform von Vitalik Buterin und mittlerweile nur noch drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, erreichte gestern mit 914 Dollar pro Einheit ein neues Allzeithoch. Im vergangenen Monat schoss der Preis um 100 Prozent in die Höhe. Am 1. Dezember betrug der Wert noch 440 Dollar.  Vor genau einem Jahr war ein Ether noch für acht Dollar zu haben. Die gewaltigen Zuwächse haben ihren Ursprung vor allem im asiatischen Raum. Die junge Börse Coinbene lieferte mit 600 Millionen Dollar den größten Anteil zum Kurssprung.

Österreichs Nationalbank-Chef Ewald Nowotny fordert Mehrwertsteuer für Bitcoin

Der österreichische EZB-Rat fordert in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung strenge Regulierungen und eine Mehrwertsteuer auf die Kryptowährung Bitcoin. Man müsse durchsetzen, was bei anderen Finanzprodukten auch die Regel ist: „Alle Beteiligten an einem Geschäft müssen ihre Identität offenlegen. Damit würde Bitcoin zusammenbrechen“, sagte Nowotny. „Wir brauchen eine Mehrwertsteuer auf Bitcoin, weil es keine Währung ist.“ Allerdings entschied der Europäische Gerichtshof 2015 in einem Urteil, dass auf den Umtausch von Bitcoin keine Mehrwertsteuer anfällt.

Bitcoin trägt 0,3 Prozent zum japanischen BIP bei

Ein weiterer Beweis der positiven Auswirkungen des Bitcoin-Booms auf die Weltwirtschaft. Dank des starken Preisanstiegs im Jahr 2017 wuchs das japanische Bruttoinlandsprodukt zusätzlich um 0,3 Prozent an. Analysten des Finanzdienstleisters Nomura errechneten, dass durch die steigende Nachfrage nach der Kryptowährung die Ausgaben der Bevölkerung für Konsumgüter zugenommen haben. Eine Million Japaner halten insgesamt 3,7 Millionen Bitcoin. Durch die progressive Haltung der japanischen Regierung finden überproportional viele Transaktionen von Bitcoin in Yen statt.

Indien: Bitcoin kein „gesetzliches Zahlungsmittel“

Gegenüber dem indischen Parlament hielt Finanzminister Arun Jaitley in einer Neujahrs- ansprache fest, Bitcoin nicht als legales Zahlungsmittel anzuerkennen. Damit folgt Jaitley den Vorgaben der indischen Zentralbank, die sich im vergangenen Jahr immer wieder kritisch gegenüber den Kryptowährungen geäußert hatte. Auch das oberste Gericht forderte die Regierung zum konkreten Handeln auf. Jetzt sollen laut Jaitley insgesamt elf nationale Tauschbörsen genauer unter die Lupe genommen werden. Über konkrete Maßnahmen wurde allerdings nichts bekannt.

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