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Bitcoin News: Facebook verbannt Krypto-Werbung, Coinfinity testet Lightning Network, Coin-Markt auf Talfahrt

Coinfinity testet Lightning Network. © Coinfinity
Coinfinity testet Lightning Network. © Coinfinity

Auf und Ab, Hin und Her – in Krypto-Land ist nie Ruhe. Wir fassen zusammen, was sich in den letzten Stunden rund um Bitcoin, Ethereum, Blockchain-Technologien und Co getan hat:

Facebook verbannt Werbung f√ľr Kryptow√§hrungen

„News ICO! Buy tokens at a 15% discount now!“ oder „Use your retirement funds to buy Bitcoin!“ – solche Werbeanzeigen wird das Online-Netzwerk Facebook k√ľnftig nicht mehr zulassen. In einem Update der Regeln f√ľr Werbetreibende hat¬†Rob Leathern, Product Management Director bei Facebook, klargestellt, dass es k√ľnftig keine Ads mehr geben werde, die Initial Coin Offerings oder Kryptow√§hrungen bewerben. Mit dem Schritt will man die Nutzerschaft vor Scams oder irref√ľhrenden Werbeversprechen sch√ľtzen. Sollten trotzdem Anzeigen online gehen, bittet Facebook die Nutzer, diese zu melden, damit sie offline genommen werden k√∂nnen.

Auch Instagram und das¬†Audience Network, √ľber das Werber etwa in Dritt-Apps anzeigen buchen k√∂nnen, betreffen die neuen Regeln.

Bitcoin und Co wieder mal auf Talfahrt

Die Facebook-Entscheidung, Kryptow√§hrungen und ICOs nicht mehr bewerben zu lassen, d√ľrfte dazu beigetragen haben, dass die Kurse f√ľr Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co weiter Richtung S√ľden wandern. BTC ist aktuell in den Morgenstunden laut CoinMarketCap¬†nur mehr etwas mehr als 10.000 Dollar wert, ETH knapp √ľber 1.000 Dollar, Bitcoin Cash weniger als 1.500 Dollar. Auch sonst sind kaum Kryptow√§hrungen zu finden, deren Kurs nicht nach unten zeigt.

Gr√ľnde d√ľrfte es viele geben: So hat etwa der Hack der japanischen B√∂rse Coincheck, bei dem 500 Millionen XEM gestohlen wurden, weitere Unsicherheit in den Markt gebracht. Au√üerdem haben US-Beh√∂rden die Krypto-B√∂rse Bitfinex einem Bericht von Bloomberg zufolge wegen ihrer Verbindung zur Kryptow√§hrung Tether aufs Korn genommen. In Russland und S√ľdkorea stehen derweil strengere Regeln ins Haus.

Coinfinity: Erfolgreicher Test des Lightning Network in Graz

Das Lightning Network soll, wenn es einmal in Betrieb ist, erm√∂glichen, dass Bitcoin-√úberweisungen viel schneller als bisher werden. Dieses Lightning Network bildet eine zweite Ebene √ľber der Bitcoin-Blockchain, in der mit Payment Channels direkte Verbindungen zwischen den Akteuren hergestellt werden. Das Grazer Startup Coinfinity¬†hat die neue Technologie nun das erste Mal weltweit erfolgreich getestet. So konnte eine √úberweisung von Bitcoin von einem Automaten an eine Wallet auf einem Smartphone in Sekundenschnelle erfolgen. „Auch wenn das Lightning Network derzeit noch in einem sehr experimentellen Stadium ist, haben wir mit diesem erfolgreichen Test einen gro√üen Schritt in Richtung Massentauglichkeit von Bitcoin gemacht“, hei√üt es seitens Coinfinity.

Chinesisches Neujahr als Hoffnungsschimmer?

Wann geht es mit den Krypto-Kursen nach der herben Durststrecke im J√§nner endlich wieder nach oben? Manche Spekulanten warten da auf das Chinesische Neujahr am 16. Februar. Denn dann sollen viele chinesische und s√ľdkoreanische Trader, die √ľber die Feiertage Geld aus den B√∂rsen abgezogen haben, wieder zur√ľckkehren und mehr investieren. Wir werden sehen.

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