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Krypto News: Bitcoin und Co wieder leicht im Plus, BitConnect muss zusperren, Israel will ICOs besteuern

© CoinMarketCap

Der Tag nach der großen Preiskorrektur

Die einen sahen schon das große Platzen der Bitcoin-Bubble, die anderen eine der üblichen Preiskorrekturen, und wieder andere meinten einfach „HODL“. Nach den größten Preisverlusten bei Kryptowährungen seit langer Zeit scheint sich der Markt wieder etwas zu erholen. Zwischenzeitlich ging fast 40 Prozent der Marktkapitalisierung flöten. Seit mehreren Stunden haben sich die Kurse aber wieder ins Plus gedreht. Bitcoin ist nach dem Absturz gestern unter die 10.000-Dollar-Marke in den Morgenstunden wieder mehr als 11.000 Dollar wert, Ethereum wird wieder über der 1.000-Dollar-Marke gehandelt. Andere Top-10-Währungen wie Ripple, Cardano, NEM oder Stellar verzeichnen zur Stunde zweistellige Zuwachsraten. Wie lange die grüne Phase weiter geht, bleibt abzuwarten.

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BitConnect: „Ponzi Schema“-Plattform schließt

BitConnect, eine Inverstment-Plattform für Kryptowährungen, hat nach Betrugsvorwürfen zugesperrt. Auch der angeschlossene Exchange wird innerhalb der nächsten Tage geschlossen, wie die Betreiber mitteilten. Auch die Kryptowährung BitConnect Coins (BCC) steht damit vor dem Aus. BitConnect wurde unter anderem in zwei Unterlassungsklagen vorgeworfen, Nutzer hinters Licht zu führen, ein Schneeballsystem zu betreiben und versprochene Rendite nicht liefern zu können. BitConnect will seine Wallet und ein News-Portal weiter betreiben. Branchen-Kenner wie Litecoin-Erfinder Charlie Lee oder Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin haben in der Vergangenheit bereits vor BitConnect gewarnt und es als „Ponzi Schema“ bezeichnet.

VISA-Chef: „Bitcoin ist kein Payment-System“

In einem Interview im Rahmen der National Retail Federation Conference in New York hat sich VISA-CEO Alfred Kelly klar und deutlich zum Thema Bitcoin geäußert. Er sieht Bitcoin nicht als „payment system player“ sondern hält die Kryptowährung eher für ein Vehikel für Spekulationen. Visa würde davon Abstand nehmen, Transaktionen von Kryptowährungen abzuwickeln. Den Aussagen vorangegangen war die Entscheidung Visas, hunderttausende Prepaid-Karten, die mit Kryptowährungen aufgeladen werden konnten, zu sperren. Davon betroffen sind etwa Startups wie TenX, die Kreditkarten dazu nutzen wollen, Nutzern in der echten Welt mit Kryptos zahlen zu lassen.

Israel plant Steuern für ICOs

Die israelische Steuerbehörde hat Pläne für eine Mehrwertsteuer für Initial Coin Offerings (ICO) vorgelegt. So sollen bestimmte Abgaben und Pflichten für jene Unternehmen geltend werden, die Coins oder Token  vergeben. Israel ist eines jener Länder, in denen besonders viele Startups mit Kryptowährungen arbeiten – diese könnten diese neuen steuerrechtlichen Rahmenbedingungen hart treffen.

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