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Krypto-News: Bitcoin und Co erholen sich, Saudi-Arabien testet Ripple, Litecoin vor Hard Fork

Ripple. © Jakob Steinschaden
Ripple. © Jakob Steinschaden

Krypto-Märkte drehen ins Plus

Geht es wieder nach oben? Aktuell scheint es so. Bitcoin (BTC) ist aktuell auf dem Weg Richtung 10.000-Dollar-Marke, Ether (ETH) könnte, wenn es so weitergeht, bald wieder bei mehr als 1.000 Dollar liegen, Ripple (RXP) liegt bald 1,20 Dollar, Bitcoin Cash (BCH) schreitet Richtung 1.400 Dollar. Starke Zuwachsraten verzeichnet aktuell übrigens Litecoin (LTC), das bereits bei mehr als 230 Dollar gehandelt wird. IOTA (MIOTA) hat es wieder in die Top 10 geschafft und ist das Stück mehr als 2 Dollar wert.

Wie lange die grüne Phase anhalten wird, bleibt abzuwarten. Spekulanten setzen auf das Chinesische Neujahrsfest am Freitag, 16. Februar. Danach, so die Theorie, sollen viele Trader in China und Südkorea (sofern sie einen Weg ob der Sperren und Regulierungen) nach den Feiertagen zurück an die Börsen kommen.

Saudische Zentralbank testet Ripple

Der arabische Raum entwickelt sich für Ripple zu einem immer wichtigeren Markt. Nach einigen Deals in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Trending Topics berichtete) hat das Startup rund um CEO Brad Garlinghouse jetzt den nächsten wichtigen Schritt gesetzt. Die saudische Zentralbank (Saudi Arabian Monetary Authority, SAMA) wird Ripple bzw. dessen Payment-Technologie xCurrent in einem Pilotprogramm testen. Ziel ist, internationale Transaktionen schneller, günstiger und transparenter zu machen. Da die SAMA xCurrent verwendet, ist der Einsatz der Kryptowährung XRP vorerst nicht vorgesehen.

Litecoin Cash: Abspaltung von Litecoin steht bevor

Mit Litecoin Cash (LCC) will eine Gruppe Entwickler demnächst in einem Hard Fork eine neue Kryptowährung auf Basis der Litecoin-Blockchain schaffen. Nutzern, die bereits Litecoin (LTC) haben, wird versprochen, für jeden LTC gleich 10 LCC zu erhalten – das dürfte für den starken Kursanstieg von Litecoin in den letzten Tagen gesorgt haben.

Litecoin-Gründer Charlie Lee und einige laute Stimmen der Community haben den geplanten Fork und das Projekt dahinter allerdings bereits kritisiert. Lee meinte auf Twitter, dass es sich dabei um einen „Scam“ handle, der Nutzer glauben machen solle, es handle sich dabei um das Original. Tatsächlich sieht das Logo sehr ähnlich aus.

Indien: Krypto-Börsen wollen gemeinsame Nutzer-Datenbank

Einem Bericht der Economic Times zufolge wollen in Indien operierende Exchanges eine gemeinsame Datenbank errichten, um Nutzer und deren Transaktionen zu erfassen. So soll genau erfasst werden, welche Trader welche Coins und Token auf welchen Börsen kaufen und verkaufen. Dieser gemeinsame Vorschlag von Krypto-Börsen soll der Regierung unterbreitet werden. Zuvor hat sich der indische Finanzminister Arun Jaitley sehr kritisch über das Handeln mit Kryptowährungen geäußert, weil damit oft illegale Aktivitäten finanziert werden würden.

Optioment: Tausende Menschen betroffen

Wie Die Presse berichtet, entwickelt sich der Fall Optioment zu einem der größten europäischen Kriminalfälle Europas in Sachen Bitcoin. Die Betreiber des Online-Angebots versprachen Anlegern, die Krypto-Geld einzahlten, hohe Renditen. Wahrscheinlich dürfte es sich dabei aber um ein Pyramidenspiel gehandelt haben, lautet der Vorwurf seitens der Finanzmarktaufsicht (FMA). Dem Bericht zufolge sollen tausende Menschen betroffen sein, es soll um insgesamt rund 12.000 Bitcoin gehen. Diese hätten aktuell einen Gegenwert von rund 116 Millionen Dollar.

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