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Krypto-Märkte brechen innerhalb einer Woche um 45 Milliarden Dollar ein

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Kryptowährungen wachsen wieder, der Bitcoin steigt über 8.000 Dollar und die Marktkapitalisierung springt über die 300-Milliarden-Dollar-Grenze. Solche Positivmeldungen gehörten zum Juli, zum Leidwesen vieler Krypto-Trader aber nicht zum August. Denn in den letzten Stunden sind die Krypto-Märkte wieder stark eingebrochen.

Die Leitwährung Bitcoin (BTC) ist in der Nacht auf Mittwoch unter die 7.000 Dollar-Marke gefallen und hält aktuell nur mehr bei rund 6.500 Dollar. Den Altcoins geht es nicht besser, überall stehen rote Minus vor den aktuellen Preisen. Ethereum (ETH) liegt bei nur mehr 375 Dollar ist ist weit von der 500-Dollar-Marke entfernt. Ripple (XRP) als Nummer drei am Markt ist unter die 0,4 Dollar je Token gerutscht, Bitcoin Cash (BCH) liegt nur mehr bei 630 Dollar. Auch sämtliche anderen auf Exchanges gehandelten Krypto-Assets weisen fallende Kurse auf.

In der Abwärtsspirale

Die Marktkapitalisierung aller an Börsen gehandelten Krypto-Assets liegt derzeit bei nur mehr rund 230 Milliarden Dollar. Vor einer Woche waren es noch 275 Mrd. Dollar, somit ist sie innerhalb von nur sieben Tagen um 45 Mrd. Dollar zurückgegangen. Von der Marke bei 300 Mrd. Dollar, deren Erreichen Ende Juli noch bejubelt wurde, ist die Marktkapitalisierung derzeit weit entfernt.

Wie auch bei Kurssprüngen nach oben lässt sich über die großen Verluste über Nacht derzeit nur spekulieren. Auslöser für die Verluste könnten unter anderem drei Dinge sein. In den USA wird es offenbar noch einige Zeit dauern, bis die Börsenaufsicht SEC so genannte Bitcoin-ETFs, also börsengehandelte Investmentfonds für Bitcoin und Co., erlauben wird.

Zweitens hat Goldman Sachs in einem aktualisierten Ausblick aufs Jahr analysiert, dass die Bitcoin-Blase noch weiter Luft verlieren wird. Und drittens haben Forscher auf Twitter ein Netz aus 15.000 Bots entdeckt, die dazu genutzt wurden, um die Betrügereien im Krypto-Bereich durchzuführen. Insgesamt also alles Meldungen, die vielen die Lust am Investieren in Bitcoin und Co. genommen haben dürften.

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