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Kostenloses Standard-Termsheet soll bei Investment-Verhandlungen helfen

© JESHOOTS.COM on Unsplash
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Im Zuge der Wirtschaftskrise wird nicht nur mit einer großen Pleitewelle gerechnet, sondern auch mit einer neuen Gründerwelle. Verschiedene Initiativen (Austria Limited, Gründer-Stipendium der Stadt Wien) wollen und sollen diesem Trend Rechnung tragen. Denn wie viel zusammenbricht, da ist auch Platz für Neues. Das hat etwa schon die Finanzkrise gezeigt, nach der heute Milliardenunternehmen wie WhatsApp, Airbnb oder Uber entstanden sind. Also wer weiß, welche Folgen die Corona-Krise auf die Gründerszene haben wird.

Wer auch immer im Jahr 2021 gründen wird, eines steht fest: Auf der Suche nach Startkapital werden sich viele neue Gründer auch in Österreich auf die Suche nach ersten Investoren, also in der Regel Business Angels machen. Und dazu gibt es jetzt ein interessantes neues und kostenloses Angebot. Denn der Thinktank AustrianStartups und das Business-Angel-Netzwerk Austrian Angels Investors Association (aaia) haben gemeinsam ein Standard-Termsheet für eine Business-Angel-Investment-Runde (meist Seed-Runde) veröffentlicht.

Das Dokument ist in Zusammenarbeit mit den Rechtsanwaltskanzleien Herbst Kinsky und Höhne, In der Maur & Partner entstanden und hat damit den notwendigen rechtlichen Stempel. Das Dokument soll Gründern und Business Angels als „Grundlage in Verhandlungen“ dienen und auch dabei helfen, Missverständnisse zu verhindern und Zeit zu sparen. Es beinhaltet auch einen Muster-Cap-Table zur Anteilsaufteilung vor und nach Finanzierungsrunde.

Nicht falsch verstehen: Das kostenlose Dokument orientiert sich zwar an „Best Practices“ am Markt, lässt aber auch Gestaltungsspielraum für eine individuelle Ausgestaltung zwischen Startups und Investoren zu. Eine individuelle Rechts- und Steuerberatung wird dadurch keinesfalls ersetzt. Wer das Dokument möchte, kann es entweder bei unter austrianstartups.com/termsheets oder auf der AAIA-Webseite beziehen. Einen besonderen Anlass gibt es übrigens keinen für die Veröffentlichung. Insofern kann man das Termsheet als Weihnachtsgeschenk an die Community verstehen.

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