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Kokojoo: Erfrischungsgetränk aus der Schale der Kakaobohne

Dayog Kabore beim Pitch von Kokojoo. © Gerry Frank Photography 2019
Dayog Kabore beim Pitch von Kokojoo. © Gerry Frank Photography 2019

Lediglich 20 Prozent der Kakaofrucht werden industriell genutzt – gewusst? Dayog Kabore weiß darüber auf jeden Fall Bescheid – und will etwas an diesem Umstand ändern. Seine Idee: Ein neuartiges, „exotisches Erfrischungsgetränk“ aus der Schale der Kakaobohne, das er mit seinem Startup Kokojoo groß machen will.

Kokojoo sagt Verschwendung der Kakaofrucht den Kampf an

Das gleichnamige sprudelnde Getränk soll durch die spezielle Zutat „einen komplett neuen Geschmack aufweisen“, der nicht mit dem klassischen Kakaogeschmack vergleichbar sein soll. Die Geschichte des Gründers ist spannend: Im Januar 2018 war Dayog als Berater des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Internationalen Grünen Woche zur „Einführung nachhaltiger Wertschöpfungsketten im Kakaosektor“ tätig. Dabei sei ihm abermals aufgefallen, wie verschwenderisch mit der Kakaobohne umgegangen wird. Die Kakaofrucht biete mehr als nur die Bohne, die als Grundzutat für Schokoladenprodukte verwendet wird.

Zwei Produkte im Sortiment

Aus der Idee entstand letztlich Kokojoo, ein Startup mit Sitz in Berlin. Das Ziel: „Die vollständige Verarbeitung der Kakaofrucht zur Einführung neuer innovativer Produkte auf den  Verbrauchermärkten“. Die gesamte Kakaoschote einschließlich ihrer „Abfallprodukte“ soll verwendet werden. Derzeit sind zwei Getränke erhältlich, eines davon mit Koffein. Eine Vierer-Box kostet 7,48 Euro. Demnächst soll es außerdem Shakes geben.

Nachhaltige Entwicklung

Produziert wird teilweise in Westafrika. Dadurch soll auf lange Wege und Zwischenhändler verzichtet werden. Kokojoo arbeitet laut der Homepage des Unternehmens außerdem mit Partnerbauern zusammen, „die nach strengen Nachhaltigkeits- und Qualitätskriterien ausgewählt wurden“. Auf diese Weise will das Startup auch einen „kleinen Beitrag zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung“ leisten.

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