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KMU Digital: Weitere 3 Millionen Euro für Digitalisierungsvorhaben

Bundesministerin Margarete Schramböck. © Dragan Tatic/BKA
Bundesministerin Margarete Schramböck. © Dragan Tatic/BKA

Die Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bekommt eine Fortsetzung. Wie das Wirtschaftsministerium soeben bekannt gegeben hat, wird es im Programm KMU Digital im zweiten Halbjahr 2020 mit einer Förderung von drei Millionen Euro verlängert – wegen anhaltenden Erfolgs und starker Nachfrage.

Bei KMU Digital können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Österreich Förderungen von bis zu 4.000 Euro im Modul Beratung und bis zu 5.000 Euro im Modul Umsetzung holen. Beim zweiten Modul können Projekte mit förderbaren Kosten von mindestens 5.000 bis maximal 20.000 Euro gefördert werden (exklusive USt). In Frage kommen in Österreich rund 340.000 Klein- und Mittelbetriebe.

Bereits Anfang des Jahres wurde eine Neuauflage des Förderprogramms mit 20 Millionen Euro dotiert, nachdem es das erste Mal 2017 im Rahmen von Digitalisierungsanstrengungen der österreichischen Wirtschaft vorgestellt wurde. Mehr als 10.000 Beratungs- und Umsetzungsinitiativen wurden durch das Programm bereits unterstützt. „Im vergangenen Jahr verzeichnete das erneuerte Programm eine starke Nachfrage“, heißt es seitens Wirtschaftsministerium. „Insgesamt wurden seit Oktober 2019 mehr als 3.000 Unternehmerinnen und Unternehmer bei ihrem Schritt in die Digitalisierung unterstützt.“

Wichtig zu wissen: KMU Digital ist eine „De-minimis“-Beihilfe. Diese EU-Regel bedeutet, dass Unternehmen innerhalb von drei Jahren nicht mehr als 200.000 Euro an „De-minimis“-Beihilfen i Anspruch nehmen dürfen.

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