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Klemens Himpele: Das ist der neue IKT-Chefstratege der Stadt Wien

Klemens Himpele. © Wiener Linien/Johannes Zinner
Klemens Himpele. © Wiener Linien/Johannes Zinner

Nach dem Wechsel von Ulrike Huemer als ehemalige CIO der Stadt Wien in die Verwaltung der Stadt Linz ist die Suche nach ihrem Nachfolger nun zu Ende. Der neue Chef für die Gruppe „Prozessmanagement und IKT-Strategie“ heißt Klemens Himpele und war zuvor viele Jahre lang Wiens Chefstatistiker und leitete die Magistratsabteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23). Himpele (42) hat sich in der Ausschreibung gegen 19 Bewerber durchgesetzt.

Himpele hat viel Arbeit vor sich. Nach wie vor gibt es das Ziel, Wien zur Digitalisierungshauptstadt Europas. In Sachen E-Government und Smart City ist man da bereits auf einem guten Weg. Der „Wiener Weg der Digitalisierung“ gehört zu den sechs Spitzenthemen der Stadt. Himpele ist mit der Wirtschaftsstrategie von Österreichs Hauptstadt („Wien 2030 – Wirtschaft und Innovation“) bestens vertraut, sie wurde von der MA 23 federführend koordiniert.

Der gebürtige Deutsche studierte Volkswirtschaftslehre sozialwissenschaftliche Richtung an der Universität Köln und war danach wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie in Berlin. Von 2007 bis 2010 arbeitete er als Projektleiter in der Bundesanstalt Statistik Austria in Wien. 2010 bis 2012 war er als Referent im Bereich Hochschule und Forschung im Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Frankfurt am Main tätig. Ab September 2012 übernahm er nach einer öffentlichen Ausschreibung die Leitung der Magistratsabteilung 23.

Zuletzt hat „Wiens Zahlenfuchs“, wie er in Medien genannt wurde, ein Buch unter dem Titel „Statistisch gesehen“ veröffentlicht. Darin will er mit echten Zahlen halbe Wahrheiten widerlegen und Statistik zur Fake-News-Prävention positionieren.

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