Einstieg

Klaiton: Deutsche Haufe Group übernimmt Mehrheit von Wiener Vermittlungs-Plattform für Berater

Tina Deutsch und Nikolaus Schmidt von Klaiton. © www.wir.agency
Tina Deutsch und Nikolaus Schmidt von Klaiton. © www.wir.agency

Wer einen Unternehmensberater oder Business-Coach sucht, der hat mit der Online-Plattform Klaiton seit einigen Jahren eine Anlaufstelle im Netz. 2015 gegründet von Tina Deutsch und Nikolaus Schmidt, hat die Firma nun einen neuen Mehrheitseigentümer. Die deutsche Haufe Group, die sich auf digitale Arbeitsplatzlösungen und Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern spezialisiert hat, hat sich laut Firmenbuch mit 55 Prozent an Klaiton beteiligt. Klaiton verspricht seinen Kunden, günstiger und effizienter zu sein als klassische Unternehmensberater.

„Damit gehen wir einen weiteren Schritt im strategischen Ausbau unseres Gesamtangebots, mit dem wir Unternehmen bei ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützen.“, so Markus Reithwiesner, Geschäftsführer der Haufe Group, in einer Aussendung. Klaiton verspricht seinen Unternehmenskunden, innerhalb von 48 Stunden einen passenden Experten aufzutreiben, der das Unternehmen optimal beraten kann. Nach dem Einstieg des deutschen Unternehmens aus Freiburg sollen auch Machine-Learning-Algorithmen dafür sorgen, dass Kunden und Berater gematcht werden.

Holger Schmenger, Geschäftsführer der Haufe Akademie, ist bei Klaiton neben den beiden Gründern nun als dritter Geschäftsführer tätig. Mit intelligentem Matching wolle man künftig den die administrativen Aufwand auf allen Seiten reduzieren und „Raum für Inhaltliches“ schaffen. Die Haufe Group, zu der die Marken Haufe, Haufe Akademie und Lexware gehören, hat 1.950 Mitarbeiter. Sie erzielte im Geschäftsjahr 2018 (Juli 2017 bis Juni 2018) einen Umsatz von 366 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: 343 Mio. Euro).

Klaiton hat 2016 in einer Finanzierungsrunde von 500.000 Euro von seinen Investoren (Regina Prehofer, AngoInvest, Michael Hürter, Wolfgang Neubert) erhalten (Trending Topics berichtete). Diese Investoren sind laut Firmenbuch nun nicht mehr an Klaiton beteiligt.

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