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Hokify: Der Großteil der Million Euro für das Wiener „Tinder für Jobs“ kommt vom Linzer Job-Portal karriere.at

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Wischen, bewerben, dann hoffentlich hackeln. © Hokify
Wischen, bewerben, dann hoffentlich hackeln. © Hokify

Neue Details zum Investment in die Jobfinder-App Hokify: Wie das Karriere-Portal karriere.at aus Linz soeben bekannt gegeben hat, hat man den Großteil der Million Euro, die in das Wiener Start-up investiert wurde, gestellt. karriere.at hält jetzt rund 30 Prozent an Hokify. Der Rest des Investments verteilt sich auf den Business Angel Michael Altrichter und das Business-Angel-Netzwerk Startup300 (TrendingTopics.at berichtete). Mit Hokify (damals noch JobSwipr), Startup300 und Michael Altrichter sei man schon seit Sommer 2015 in Kontakt gewesen.

Für karriere.at, das sich vor allem auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften spezialisiert hat, stellt das Hokify-Investment eine Erweiterung dar, da sich das Start-up eher auf so genannte „Blue-Collar“-Jobs fokussiert (z.B. Einzelhandel, Handwerk, Gewerbe, Gastronomie). Dementsprechend sei das Investment nicht als Versuch zu werten, neue Konkurrenz aufzukaufen, sondern als strategische Partnerschaft zu sehen, so karriere.at-Sprecher Christoph Weissenböck. Interessant sei vor allem die Technologie von Hokify, selbst sei man mit über 50 Prozent mobiler Zugriffe und zwei Apps ohnehin schon gut im Mobile-Bereich aufgestellt.

Die Geschäftsmodelle von karriere.at und Hokify unterscheiden sich durchaus, auch wenn Unternehmen prinzipiell für die Stellenanzeigen zahlen. Bei karriere.at zahlt man ab 580 Euro für eine Annonce, die 60 Tage online bleibt, bei Hokify kann man als kleine Firma bereits ab einem Euro pro Tag eine Stellenanzeige veröffentlichen.

PR-Gag zum Bundeskanzler-Job

Mit einer witzigen, erfundenen Stellenanzeige für den nunmehr freien Job des Bundeskanzlers (Werner Faymann trat am Montag von allen Ämtern zurück, TrendingTopics.at berichtete) hat karriere.at auch einen PR-Stunt geschafft. Auf Facebook erreichte die fingierte Anzeige („Politische Erfahrung ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung“, „Essensmarkerl für die Kantine des Bundeskanzleramtes“) bis dato rund 320.000 Nutzer, die Anzeige erhielt bis dato etwa 82.000 Klicks.

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