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Smart Factory – die Fabrik mit Hirn

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Sensoren werden die Industrieproduktion intelligenter und effizienter machen als je zuvor. Bei der Umsetzung müssen aber Big Data, Künstliche Intelligenz und Cybersecurity zum Schutz vor Industriespionage mitgedacht werden.

Er ist kein Milliardenmarkt. Er ist noch eine Dimension größer. Der Markt für Smart Factories wird von Unternehmensberater Capgemini auf etwa 1,5 Billionen Dollar geschätzt. Und zwar nicht in zehn Jahren, sondern bis 2023. Nachdem die „low hanging fruits“ wie Kommunikation und Entertainment von der Digitalisierung gepflückt wurden, geht es nun um die Digitalisierung der produzierenden Industrie, und zwar im ganz großen Maßstab. Fabriken, die bereits stark automatisiert sind, gehen jetzt einen Schritt weiter: Sie bekommen durch Sensoren Augen, Ohren und ein Gehirn.

Die Digitalisierung der Industrie unter dem Schlagwort „Smart Manufacturing“ wird in den nächsten Jahren für massive Umbrüche in dem Sektor sorgen. Zusätzlicher Treiber ist der neue Datenturbo 5G, der auch in Mitteleuropa brandneue Campus-Netzwerke entstehen lässt, in denen auch hohe Datenraten zwischen Maschinen in Echtzeit fließen können. Im Alleingang stemmbar sind solche Smart Factories nur schwer – weswegen Spezialisten wie Kapsch BusinessCom jenen zur Seite stehen, die die Möglichkeiten der Industrie 4.0 als ihren Vorteil erkannt haben.

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Aufholbedarf bei AI, IoT und Security

Auch wenn in der internationalen Berichterstattung viel Fokus auf die USA und China gelegt wir – Deutschland muss sich auf dem Feld genauso wenig verstecken wie Österreich. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Kapsch BusinessCom unter LinkedIn-Nutzern des oberen und mittleren Managements (z.B. Leitende der Produktion und Instandhaltung oder Manufacturing Excellence) sowie der Führungsebene. In beiden Ländern wird die Digital Factory als der wichtigste Digitalisierungsschritt wahrgenommen – knapp vor Cloud Computing, Big Data und Artificial Intelligence. Bei Automatisierung und Vernetzung sind Deutschland und Österreich schon relativ weit – bei AI, IoT, Security und Big Data gibt es aber Luft nach oben.

Ein Beispiel, was alles möglich ist: Bei der Qualitätskontrolle von Produkten können 2D- bzw. 3D-Kameras und mit Hochleistungsmikrofonen als smarte Sensoren auch feinste Details „sehen“ und „hören“ – besser und schneller, als es ein Mensch könnte. Die Vernetzung diesen Sensoren bringt große Datenmengen in Fluss – und nur mit AI und Big Data kann dann auch eine sinnvolle Auswertung stattfinden, und nur mit bester Cybersecurity lassen sich diese Betriebsgeheimnisse auch vor Hackern und Industriespionage schützen.

Smart Sensing: Die intelligente Fabrik bekommt Augen und Ohren

Ende zu Ende gedacht

Einfach ist die Umsetzung also nicht. Viele Prozesse wie Fertigung, Rüstung und Instandhaltung sind oft gar nicht oder nur teilweise digitalisiert. Aus gewichtigen Gründen. So sind es zeitliche Ressourcen, hohe Investitionskosten und auch fehlende Erfahrung und Know-how auf dem Gebiet, die für die Umsetzung der Digital Factory vielerorts fehlen. Auch zeigt sich, dass strikte Guidelines in den Unternehmen sowie das Nichterkennen des Mehrwerts seitens des Managements ebenfalls große Hemmnisse auf dem Weg zur Digitalisierung von Industrieprozessen sind.

Kapsch BusinessCom positioniert sich in diesem neuen Riesenmarkt als Partner, der nicht nur berät, sondern mit dem eine ganzheitliche End-to-End-Strategie zur digitalen Transformation entwickelt und umgesetzt werden kann. Das österreichische Unternehmen hat dazu ein eigenes Kompetenzzentrum „Digitale Fabrik“ in der Seestadt ins Leben gerufen.

Smart Factory in der Seestadt

Begrifflichkeiten wie AI, IoT und Big Data sind manchmal schwammig. Um diesen Trends physischen Raum zu geben, hat Kapsch BusinessCom in der Seestadt Aspern gemeinsam mit der Technischen Universität Wien ein eigenes Kompetenzzentrum „Digitale Fabrik“ gestartet. Dort werden von Software bis Hardware alle Bausteine entwickelt und getestet, die Kunden für eine echte End-To-End-Strategie für die Umsetzung der Smart Factory brauchen könnten.

Der Standort in der Seestadt als Hightech-Zukunftszentrum der Stadt Wien macht absolut Sinn. Aspern und insbesondere die Pilotfabrik haben das Thema Industrie 4.0 in den Mittelpunkt gestellt, und globale Player wie Kapsch arbeiten dort an der Fabrik der Zukunft. Einer der Trends ist dabei auch, dass die Produktion durch saubere Technologien und die zunehmende Digitalisierung wieder städtetauglich wird.

Kapsch Digital Experience: Wie die Digitalisierung zum Wettbewerbsvorteil wird

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