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Lakeside Park und Hightech Campus

Kärnten baut Hightech-Zentren in Klagenfurt und Villach um 22 Mio. Euro aus

Lakeside Science and Technology Park in Klagenfurt. © Johannes Puch
Lakeside Science and Technology Park in Klagenfurt. © Johannes Puch

Der Klagenfurter Lakeside Park soll bis 2020 um ein weiteres Gebäude wachsen. Das HighTech-Zentrum hat heuer zwei prominente neue Mieter gewinnen können und ist nun fast komplett ausgelastet. Auch in Villach ist ein Ausbau des High Tech Campus notwendig geworden, seit vergangenes Jahr klar wurde, dass die Forschungseinrichung Silicon Austria Labs dort einzieht. Die Errichtung des „B19“-Gebäudes des Lakeside Parks wird mindestens 13 Mio. Euro kosten, der Ausbau in Villach ist mit 9 Mio. Euro veranschlagt.

Dynatrace und Joanneum Research neue Mieter

Der Klagenfurter Lakeside Park wird um insgesamt 4.600 Quadratmeter erweitert. Derzeit arbeiten auf dem 34.000 Quadratmeter großen Areal 1200 Mitarbeiter in 63 dort angesiedelten Firmen und Forschungseinrichtungen. Mit Dynatrace ist Ende 2017 der Weltmarktführer für Software-Monitoring-Lösungen mit einem neuen Entwicklungsstandort eingezogen. Dynatrace wurde ursprünglich in Linz gegründet und hat seinen Unternehmenssitz mittlerweile in die USA verlegt. Mittelfristig sind für den neuen Standort in Klagenfurt rund 100 Mitarbeiter geplant, wodurch Dynatrace zum größten Software-Unternehmen in Kärnten aufsteigen würde.

Neben Dynatrace wird auch die Forschungsgesellschaft Joanneum Research mit einem neuen Projekt in den Lake Side Park einziehen. Der Forschungsschwerpunkt „Innovative Mobility Modeling“ ist verkehrswissenschaftlichen Fragen gewidmet. Johanneum Research betreibt im Lakeside Park seit 2015 bereits ein Robotik-Institut.

Joanneum Research trägt Löwenanteil der Kosten

Einen Löwenanteil der geplanten Kosten von 13 Mio. Euro wird daher auch die Joanneum Research selbst tragen (10 Mio. Euro). Je eine Mio. Euro übernehmen außerdem Bund, Kärnten und Klagenfurt. Das Lakeside Park gehört zu einem Drittel Klagenfurt und zu zwei Drittel der BABEG (Kärntner Betriebsansiedlungs- & Beteiligungs GmbH), die auch zur Hälfte an dem High Tech Campus in Villach beteiligt ist. Die Kosten für den Ausbau um ein neues, 51000 Quadratmeter großes Gebäude in Villach finanziert zur Hälfte der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds, je eine Mio. Euro kommt von Kärnten und Villach und 2,5 Mio. Euro muss der High Tech Campus selbst beisteuern.

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