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JumpStart: Diese 5 Inkubatoren und Accelerators werden gefördert

Werden Gründer ob der Nachricht vor Freude springen? © Fotolia/Igor
Werden Gründer ob der Nachricht vor Freude springen? © Fotolia/Igor

Wo gedeihen Startups? Richtig, unter anderem in Inkubatoren und Accelerator-Programmen. Deswegen fördert das Wirtschaftsministerium über die Förderbank aws (Austria Wirtschaftsservice) mit „JumpStart“ seit mittlerweile 2015 genau solche Initiativen und Programme, die Jungfirmen dabei helfen, ihre Geschäftsmodelle in Gang zu bekommen.

Heute wurden jene fünf Inkubatoren vorgestellt, die mit jeweils 150.000 Euro unterstützt werden. „Um standortrelevante Innovation zu ermöglichen, braucht es die besten Rahmenbedingungen für vielversprechende Startups“, heißt es dazu seitens Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Insgesamt hat es 24 Anträge für das Förderprogramm gegeben. In den vergangenen vier Jahren wurden bereits fünfzehn weitere Programme aus ganz Österreich unterstützt.

Zusätzliche Förderungen für Startups

Auch Startups selbst, die an den Programmen der Inkubatoren teilnehmen, haben in Folge die Chance auf eine Förderung. Für bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem „JumpStart“-Programm befinden ist eine maximale Förderung von 22.500 Euro vorgesehen. „Aus den Rückmeldungen und aus den Best-Practice-Beispielen zeigt sich, dass Start-ups neben den finanziellen Ressourcen auch eine Arbeitsumgebung brauchen, in der sie sich entwickeln und mit anderen Unternehmen austauschen können“, heißt es seitens aws-Geschäftsführung.

Die fünf neu geförderten Inkubatoren und Accelerators sind:

1. Future Law

Future Law ist die unabhängige Plattform für Digitalisierung im Rechtsbereich in Österreich und hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe der Digitalisierung die Zukunft der Rechtsbranche aktiv mitzugestalten. In Kooperation mit führenden Rechtsanwaltssozietäten Österreichs wird der seit 2017 bestehende Akzelerator mit Spezialisierung auf Startups im Rechtsbereich ausgebaut und auf andere europäische Länder erweitert.

2. Gründungsgarage 2.0

Seit dem Start der Gründungsgarage hat sich das Programm als eines der ersten konkreten Support-Programme für Start-ups und Gründungen im akademischen Umfeld Graz etabliert. Das Ziel der Gründungsgarage ist es, einen weiteren deutlichen Professionalisierungsschub für die Vorgründungsphase bis hin zur Ausgründung. Der Verein, welche die Gründungsgarage betreibt wird u.a. von folgenden Personen geführt: Elisabeth Poandl, Matthias Ruhri, Stefan Vorbach und Bernhard Weber.

3. MAD Ventures

Der Fokus von MAD liegt auf Gründerideen in der Pre-, Seed sowie Early und Late Seed Phase. Im Rahmen der JumpStart-Förderung wird ein systematischer Ansatz geschaffen, der es ermöglicht Start-ups individuell und zielgerecht an den Markt zu bringen. Das MAD Gründerteam, besteht aus Christina und Florian Scholochow, Wieland Alge und Walter Ischia.

4. Startup Manufaktur

Die Startup Manufaktur bietet Incubation Services für Start-ups im Speziellen aus dem Hochtechnologie Bereich. Die Initiatoren, Johannes Cech, Stephan Jung und Gernot Hutter wollen der zentrale Anbieter für Spin-off Services und Company Building Projekten für österreichische Hightech-Projekte werden.

5. WhatAVenture

Der Company Builder von WhatAVenture hat sich zum Ziel gesetzt selektiv ausgewählt frühphasige Innovationsprojekte zu identifizieren und rasch und nachhaltig am Markt zu etablieren. Neben klassischen Inkubationsdienstleistungen nimmt das WhatAVenture Team auch aktiv operative Tätigkeiten in den betreuten Start-ups wahr. Die operative Leitung hat Stefan Perkmann Berger inne.

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