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JumpStart: 5 weitere Inkubatoren werden mit jeweils bis zu 150.000 Euro gefördert

Werden Gründer ob der Nachricht vor Freude springen? © Fotolia/Igor
Werden Gründer ob der Nachricht vor Freude springen? © Fotolia/Igor

Die geförderten Inkubatoren der dritten Ausschreibungsrunde des Jumpstart-Programms stehen fest. Aus 24 eingereichten Projekten hat eine unabhängige Expertenjury fünf Konzepte ausgewählt, die nun als Inkubatoren mit jeweils bis zu 150.000 Euro unterstützt werden. Diese sind: Female Founders, Lemmings und The Ventury aus Wien, Climate KIC aus Niederösterreich und I.E.C.T. aus Tirol. In den vorangegangenen Runden wurden bereits zehn Inkubatoren gefördert (Trending Topics berichtete).

„Unsere innovativen Start-ups brauchen die besten Rahmenbedingungen. Mit dem JumpStart-Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aus Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu machen. Besonders positiv ist, dass wir in dieser Runde mit der Unterstützung von Female Founders auch gezielt Frauen in Start-ups unterstützen können. Wir brauchen mehr Gründerinnen und dafür braucht es neben Mut und Eigeninitiative auch entsprechende Rahmenbedingungen“, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Auch Folgeförderungen für Startups möglich

Die Inkubatoren bzw. Accelerators unterstützen Startups nicht nur mit Büro-, Labor-, oder Produktionsflächen, sondern insbesondere auch mit Beratungsleistungen. Und: In einem zweiten Modul des Förderungsprogramms werden vielversprechende Startups auch direkt mit Förderungen unterstützt. Bis zu fünf der Jungunternehmen, die sich in einem der JumpStart-Inkubatoren befinden, können für eine Förderung von 22.500 Euro in Frage kommen. Vergeben werden die Fördergelder vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gemeinsam mit dem Austria Wirtschaftsservice (aws).

1. Climate KIC

Climate KIC ist Europas größtes öffentlich-privates Netzwerk für Klimaschutzinnovation, das sowohl in Österreich als auch in 31 weiteren europäischen Ländern tätig ist. Durch das Partnernetzwerk von mehr als 330 Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und KMU wird den Startups in den Bereichen der Entwicklung von grünen Finanzinstrumenten, nachhaltigen Produktionssystemen, klimafreundlicher Landnutzung und nachhaltiger Städtenutzung ein breites Angebot an Coachings und Workshops geboten.

2. Female Founders

Nina Wöss, Tanja Sternbauer und Lisa Fassl (von links) haben auf Basis der Ergebnisse des Female Founders Report ein Visionspapier verfasst © Female Founders
Nina Wöss, Tanja Sternbauer und Lisa Fassl (von links) haben auf Basis der Ergebnisse des Female Founders Report ein Visionspapier verfasst © Female Founders

Der Verein Female Founders wurde 2016 von Lisa-Marie Fassl, Tanja Sternbauer und Nina Wöss gegründet, um eine Plattform zur stärkeren Vernetzung und Förderung von Frauen im Start-up Bereich zu schaffen. Mittlerweile hat sich die Female Founders Community auch international einen Namen gemacht, mit Mitgliedern aus mehr als 10 Nationen. Diese Community dient in weiterer Folge der Akquise von Unternehmen für das geplante Accelerator-Programm, das ausgewählte Projekte zu einer „investment-readiness“ und einem erfolgreichen Markteintritt führen soll.

+++ Female-Founders-Gründerin Tanja Sternbauer: „Wenn Frauen pitchen, ist das etwas Besonderes“ +++

3. I.E.C.T.

Hermann Hauser mit seiner Nichte Magdalena. © I.E.C.T.
Hermann Hauser mit seiner Nichte Magdalena. © I.E.C.T.

Die private Institution I.E.C.T. (Institute for Entrepreneurship Cambridge) Tirol rund um Magdalena Hauser hat mit Hermann Hauser, dem Mitbegründer von ARM, ein Urgestein mit an Bord, das einen essentiellen Beitrag zum Aufbau einer aufstrebenden Entrepreneurship-Kultur beigetragen hat. I.E.C.T. bietet bestehenden und etablierten Unternehmen als auch der Industrie durch einen Strategie-Support und Innovations-Scouting die optimalen Voraussetzungen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

+++ Magdalena Hauser vom I.E.C.T.: „Ein A-Team mit einer C-Technologie schlägt immer ein C-Team mit einer A-Technologie“ +++

4. Lemmings

Alan Berger und Thomas "Tosh" Schranz von Blossom. © Alan Berger
Alan Berger und Thomas „Tosh“ Schranz von Blossom. © Alan Berger

Lemmings ist ein Wiener Early-Stage Inkubator und Akzelerator mit einem Schwerpunkt auf Emerging Technology wie Artificial Intelligence, Blockchain und Virtual & Augmented Reality. Das Gründerteam Thomas Schranz und Allan Berger haben bereits große Erfahrung durch die Gründung des Startups Blossom, dass ein Projektmanagement Service für Software Teams bereitstellt. Lemmings hat in den letzten zwei Jahren über 200 Teilnehmer betreut und um die Talente noch besser zu fördern und anzuziehen, wird jetzt das hochwertige Programm namens „Project Magic“ etabliert.

+++ Lemmings.io: Wiener Inkubator für AI bietet Mentoren aus Wirtschaft und Forschung +++

5. The Ventury

© The Ventury
© The Ventury

The Ventury wurde 2016 von Christoph Aschberger, Christoph Bitzner und Jakob Reiter in Wien gegründet. Zusammengefunden haben sich die drei durch die gemeinsame Arbeit am Startup Simplewish, das auch weiterhin operativ agiert. Ihre Erfahrungen sammelten die Gründer im österreichischen Start-up Ökosystem als Mentoren, Jury-Mitglieder und Vortragende für Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Fokus des Inkubator- und Akzelerator Programms liegt in der operativen Unterstützung von Start-ups im Bereich Conversational Interfaces, AI und Machine Learning. The Ventury wurde bereits von der Stadt Wien für einen Chatbot-Inkubator gefördert, außerdem ist die Firma am Startup Jingle beteiligt (Trending Topics berichtete).

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