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2 Minuten 2 Millionen

Jausengeld: Tiroler Startup bietet digitale Essensgutscheine für Angestellte

Jausengeld-Gründer Michael Kirchmair und Stefan Schober © PULS 4_Gerry Frank
Jausengeld-Gründer Michael Kirchmair und Stefan Schober © PULS 4_Gerry Frank

Der Staat Österreich ermöglicht es Arbeitgeber:innen, ihren Angestellten steuerfrei Essensgeld auszuzahlen. Jedoch dürfen sie dieses nicht einfach in Bargeld auszahlen, sondern müssen Essensgutscheine ausstellen. Das kann sehr aufwendig sein, sagt das Tiroler Startup Jausengeld. Die Jungfirma hat es sich zum Ziel gemacht, digitale Essensgutscheine anzubieten, die bei den meisten Lebensmittelhändlern und Restaurants Zahlungen erlauben. Bei 2 Minuten 2 Millionen wollen die Gründer für die internationale Expansion ein Investment erreichen.

Karte lädt sich jeden Tag automatisch auf

„Aktuell benutzen erst 15 Prozent der Arbeitnehmer:innen ein professionelles Essensgutscheinsystem Für viele ist es zu kompliziert und zu teuer, eines zu erstellen. Wir haben uns gedacht, das muss besser und einfacher gehen“, sagt Jausengeld-Mitgründer Stefan Schober beim Pitch. Er hatte die Idee zu Jausengeld und hat sie mit dem anderen Mitgründer Michael Kirchmair im Jahr 2020 in die Tat umgesetzt.

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Die Karte von Jausengeld ist mit Bankomat-Terminals kompatibel. Wirt:innen können diese Karte zum einmaligen Preis von 79 Euro freischalten lassen. Sie müssen dann keine weiteren Gebühren zahlen. Unternehmen müssen für den Setup des Systems einmalig 290 Euro und jeden Monat einen Euro pro Mitarbeiter:in zahlen. Haben die Firmen das System installiert, wird die Karte jeden Tag automatisch aufgeladen. Laut den beiden Gründern können Unternehmen acht Euro pro Tag steuerfrei auf die Karten bringen. Das soll sicherstellen, dass die Angestellten das Essensgeld auch wirklich nutzen.

Jausengeld will 250.000 Euro für Expansion

Jausengeld zufolge hat die Karte nicht nur Vorteile für Angestellte, sondern auch das Potenzial, die Umsätze der Gastronomie zu erhöhen. Die Jungfirma soll bald in den ganzen EU-Raum expandieren und habe jetzt schon etwa 4.000 Akzeptanzstellen für die Karte gewonnen. Um die Expansion zu schaffen, brauchen Schober und Kirchmair ein Investment von 250.000 Euro. Dafür sind sie bereit, zehn Prozent der Firmenanteile herzugeben. Ob sie die Jury mit ihrem Konzept überzeugen können, ist am Dienstag Abend zu sehen.

Die Gründer von „Jausengeld“ treten am 21. September ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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