Distributed Content

Instant Articles: News-Portal oe24.at ist der erste österreichische Content-Partner von Facebook

Mobiler Content, der direkt bei Facebook liegt: Instant Articles. © Facebook

Im Rennen um redaktionellen mobilen Content gegen Google ist Facebook im deutschsprachigen Raum den nächsten Schritt gegangen: Wie heute via Aussendung verkündet, hat man mittlerweile 25 Medienhäuser als Partner für die „Instant Articles“ gewonnen. Bei den „Instant Articles“ handelt es sich um Artikel, die auf den Facebook-Servern in einem speziellen Format gehostet werden, damit sie auf mobilen Endgeräten (iPhone und in einer Beta-Version für Android) in der Facebook-App schneller laden und dem Nutzer so nervige Wartezeit ersparen. Um sie zu lesen, muss der User nicht mehr die Facebook-App vrlassen bzw. den In-App-Browser öffnen. Sechs deutschsprachige Medien sind laut Facebook bereits mit „Instant Articles“ live, und zwar Bild, Spiegel Online, Promiflash und Bunte.de in Deutschland sowie LikeMag und NZZ in der Schweiz.

Folgende weitere Medien hat Facebook ebenfalls als Partner gewonnen: Wired, oe24.at, Handelsblatt, SPORT1, WAZ, Tagesschau, Chip, Die Welt, Blick, Tagesspiegel, n-tv, InStyle, Berliner Morgenpost, Cosmopolitan, Focus Online, ELLE, Bravo, Express, Zeit Online, Stern und RP Online. Ja richtig gelesen: oe24.at der Mediengruppe Österreich ist der erste österreichische Partner von Facebook. oe24.at-Geschäftsführer Niki Fellner bestätigte die Teilnahme an dem Programm gegenüber TrendingTopics.at. Im 1. Quartal 2016 plane man, mit den ersten Artikeln online zu gehen.

Gegen Googles AMP-Projekt

Facebook liefert sich derzeit mit Apple und Google ein Rennen um so genannten „Distributed Content“: Dabei geht es darum, dass Verlagsinhalte nicht mehr auf deren eigenen Webseiten oder in deren eigenen Apps gespichert und vermarktet werden, sondern auf den Plattformen der Silicon-Valley-Riesen. Apple hat dazu seine News-App in Stellung gebracht, Google hat sein Projekt der „Accelerated Mobile Pages“ (AMP, TrendingTopics.at berichtete) in Kooperation mit Twitter, LinkedIn und Pinterest in Stellung gebracht.

Bei AMP machen etwa 30 Medienhäuser mit, u.a. Zeit Online, FAZ, New York Times, Economist, BBC, Vox Media oder Guardian. Die ersten schnellen mobilen Artikel sollen Anfang 2016 online gehen und etwa über die Google-Suche, Twitter-Links oder Pinterest-Pins zu finden sein. Bei Facebooks „Instant Articles“ können die Medienhäuser die Werbevermarktung selbst übernehmen, wenn Facebook einspringt, dann bekommt das Social Network 30 Prozent des Werbeumsatzes. Google will bei AMP voerst nicht an den Werbeumsätzen mitschneiden.

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