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Instalock: Vernetztes Fahrradschloss soll bei Diebstahl Alarm schlagen

© Instalock.eu

Eine Sirene mit 120 Dezibel, die losheult. Eine mechanische Bremse, die das Rad wie eine Zange sperrt. Und ein GPS-Signal, dem amn folgen kann. Mit Instalock hat eine österreichische Firma ein Sicherheitssystem auf den Markt gebracht, das teure E-Bikes vor Diebstahl schützen soll. Als Schlüssel dient das Smartphone, das per Bluetooth mit dem intelligenten Fahrradschloss kommuniziert – und ist der Akku des Handys mal leer, dann kann man das Schloss immer noch per RFID-Chip öffnen.

Hinter Instalock steckt eine eigentlich deutsche Firma, die aber ihre Wurzeln in Tirol hat. In Innsbruck sind Gründer Dino Eicher und Victoria Banken vielen bekannt als die Köpfe hinter dem Unternehmen mov-e-now bekannt – einer Firma, das sich auf verschiedenste Lösungen im Bereich Elektromobilität spezialisiert hat. Unter der Marke Weezl haben sie etwa Elektro-Dreiräder zum Sharing 2018 nach Innsbruck gebracht, und auch sonst ist mov-e-now äußerst umtriebig, was das Thema E-Mobilität angeht.

Vom B2B-Bereich hin zum Endkonsumenten

Aus der Beschäftigung mit Elektrofahrrädern heraus ist dann mit Instalock ein neues Produkt entstanden, das unter eigener Marke verkauft werden soll. Derzeit ist das intelligente Fahrradschloss bei Solarbikes im Einsatz – eine Lösung für Unternehmen und Gemeinden, die E-Bikes zum Sharen für Mitarbeiter und Bürger anbieten wollen und deren Akkus an den Stationen mit Solarpanelen aufgeladen werden.

Nun gibt es Pläne, das Fahrradschloss (hergestellt wird es in China) auch Endkonsumenten zum Kauf anzubieten. Derzeit kann man das Produkt aber nur vorbestellen – dann kostet es satte 290 Euro. Ähnliche Schlösser, die ebenfalls mit Bluetooth, Sirene und GPS-Tracking ausgestattet sind, gibt es etwa von Linka oder I lock it. Der Preisvergleich lohnt sich dabei.

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