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Inside Pocket Sky: Dieses Startup kämpft mit blauem Licht gegen Übermüdung

In blaues Licht zu schauen kann viele Vorteile haben. Es hilft zum Beispiel gegen den „Winter-Blues“ – in Skandinavien sieht man deshalb öfters entsprechende Leuchten auf Schreibtischen. Blaues Licht hilft aber auch bei Übermüdung und kann sogar einen Jetlag wegzaubern. Damit es wirkt, sollte man allerdings einen ganz bestimmten Abstand zum Licht einhalten. Mit Pocket Sky haben zwei Österreicher eine Art Brille entworfen, die genau dieses Problem behebt.

Pocket Sky ist nicht die einzige Blaulicht-Brille, aber besser umgesetzt als andere Produkte – auf internationalen Messen sei das Feedback im Vergleich zu Mitbewerbern sehr positiv gewesen, verrät Co-Founder Mark Wallerberger. Er hat die Active Wearables GmbH 2017 gemeinsam mit Michael Geyer gegründet.

Gemeinsame Entwicklung mit Miraplast

Das Gestell von Pocket Sky ist leicht, klein, flexibel und trotzdem stabil. Geladen wird die Brille in ihrer Aufbewahrungsbox. Hilfe bei Details zum Produktdesign und vor allem der Produktion hat sich Pocket Sky beim niederösterreichischen Kunststofffertiger Miraplast geholt. Das Familienunternehmen will grundsätzlich stärker mit Startups zusammenarbeiten.

„Viele Erfinder oder Startups haben wenig Erfahrung mit der Produktion von Serienprodukten“, sagt Markus Brunnthaler, der Miraplast in dritter Generation leitet. Bevor Active Wearables zu Miraplast kam, gab es lediglich ein Konzept. „Das hat sich noch stark von dem finalen Produkt unterschieden“, sagt Wallerberger. „Wir haben gemeinsam mit Miraplast die Schwachstellen entdeckt und so ein viel besseres Produkt entwickelt“.

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