Channel

Startups

WKÖ-Initiative

„inno-up“: Österreichweite Startup-Challenges für Firmen-Kooperationen

© StartupStockPhotos / Pixabay
© StartupStockPhotos / Pixabay

Kooperationen mit größeren Unternehmen sind für viele Startups eine wichtige Chance zum Erfolg. Um solche Zusammenarbeit zu fördern, hat die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die neue Startup-Initiative “inno-up” ins Leben gerufen. Noch im Jahr 2021 sollen fünf sogenannte „Challenges“ stattfinden. Dabei handelt es sich um Innovationsvorhaben von Unternehmen oder ganzen Branchen, die sie in Kollaboration mit einem Startup lösen sollen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf nachhaltigen Lösungen liegen.

Challenges bis Juni einzureichen

„Die Kooperation von etablierten Unternehmen und Startups ist ein Erfolgsmodell. Mit dem neuen Format wollen wir sie aktiv anbahnen und damit die Innovationskraft erhöhen. Damit können beide Seiten voneinander lernen und profitieren“, erklärt Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ. Bei inno-up handelt es sich um die österreichweite Fortsetzung der „Innovation to Company“-Challenge, die noch vergangenes Jahr nur in Wien und Niederösterreich stattgefunden hat.

Startup-Szene fordert von Regierung neue Wachstumsmaßnahmen

Unternehmen sollen ihre eigens erstellten Challenges bis zum 4. Juni 2021 bei der WKÖ einreichen. Dabei sollen sich die Kooperationen mit den Startups vor allem an KMU richten. Die Wirtschaftskammer selbst wird ebenfalls eine Challenge präsentieren, um auch aus dem Prozess und der Kooperation zu lernen. Eine Jury wird Anfang Juni entscheiden, welche Challenges am Ende ins Rennen gehen.

inno-up soll Neustart nach Corona beflügeln

Nachdem die Challenges feststehen,  erfolgt die Phase der Bewerbung und des Scoutings, um passende Startups für die Vorhaben zu gewinnen. Nach sechs Wochen beginnt schließlich die intensive Analyse aller Startups, um eine aussagekräftige Longlist zu erstellen. Aus dieser Liste sollen die Finalisten ermittelt werden. Die Sieger der Challenges stehen voraussichtlich im Oktober mit dem Finale fest. Die konkreten Kooperationen sollen sowohl Startups als auch größeren Unternehmen beim Neustart nach der Corona-Zeit helfen.

COVID-Betroffenheit: Warum Startups die Hilfsgelder bekommen haben

„Neben konkreten Innovationsvorhaben bei bestehenden Unternehmen wollen wir mit inno-up den Betrieben auch den Zugang zu nachhaltigen Lösungen bieten. Wir sind schon sehr gespannt auf die Challenges, die Startups und natürlich die gemeinsamen Erfolge”, so Kühnel.

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen

Mehr von Trending Topics