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Im Stadion des FC Red Bull Salzburg setzt man künftig komplett auf bargeldloses Bezahlen

Stephan Reiter (FC Red Bull Salzburg) und Christian Schicker (Mastercard). © FC Red Bull Salzburg
Stephan Reiter (FC Red Bull Salzburg) und Christian Schicker (Mastercard). © FC Red Bull Salzburg

Cashless Payment und die damit verbundene bargeldlose Zahlung bei Großveranstaltungen liegen im Trend. Aus diesem Grund verhilft nun Mastercard Austria dem Fußball-Club Red Bull Salzburg zu einem bargeldlosen Stadion. Doch welche Vorteile bietet das für Red Bull Salzburg?

Der größte Vorteil ist sicherlich, dass sich die Wartzeiten massiv verkürzen. Das ist besonders dann wichtig, wenn großer Andrang herrscht – etwa in einer 15-minütigen Pause bei einem Fussballspiel, in der jeder versucht, etwas zu Trinken oder Essen zu ergattern. Über einen weiteren Vorteil klärt Christian Schicker von Mastercard Austria auf: „Man muss sich als Karteninhaber nicht vorbereiten, nimmt einfach seine Zahlkarten wie normal und zahlt damit ganz einfach im Stadion direkt.“ Doch nicht nur Kartenzahlungen und Apple Pay sind möglich.

Schlüsselanhänger als Cashless Payment Device

Besonders spannend ist, dass man sogenannte Wearables mit Geld aufladen kann, um anschließend im Stadion damit zu zahlen. Beispielsweise gibt es hier Schlüsselanhänger, mit denen man speziell die Zielgruppe der Kinder angesprochen werden soll. „Oder Personen, die aus irgendeinen Grund sagen sie wollen ihre Geldbörse nicht ins Stadion mitnehmen.“ so Schicker.

Die Handhabe funktioniert dabei relativ simpel. Man lädt beispielsweise den Schlüsselanhänger des Kindes mittels einer App mit 10 Euro auf, welche dann im Stadion oder überall sonst wo man auch mit Mastercard zahlen könnte, ausgegeben werden können. Bei einem etwaigen Verlust lässt sich die Karte oder der Schlüsselanhänger einfach mit einer App sperren. Taucht das Device dann wieder auf, kann man es ebenfalls wieder entsperren.

Vorteile für Stadionbetreiber und Caterer

der Stadionbetreiber und Caterer sollen durch die Umstellung profitieren. Warteschlangen sollen kürzer und dadurch der Umsatz erhöht werden. Es fällt das aufwendige und zeitintensive Zählen, Herausgeben von Wechselgeld als auch das Sortieren des erhaltenen Bargelds weg. Außerdem erklärt Schicker: „Man macht den Tagesabschluss und Umsatzinformation mit einem Knopfdruck.“ Cashless Payment soll sich auch bei kleinen Stadien rentieren, sofern sehr viele Besucher auf nur einen Kiosk kommen.

Wie das ganze System im Stadion tatsächlich funktioniert, kann man sich am 31. Juli im Testspiel von Red Bull Salzburg gegen FC Chelsea erstmals selbst überzeugen. Ab diesem Zeitpunkt wird es möglich sein, mit allen NFC Payment Devices ohne Bargeld zu zahlen.

„Wir verstehen uns als innovativer Verein und setzen daher bei den Themen Public Catering und Kundenservice den Schritt in Richtung Cashless Payment“, sagt Stephan Reiter, Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg. man wolle vor allem eine schnellere Abwicklung bei den Kiosken ermöglichen und den Fans Wartezeiten ersparen.

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