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i2b-Businessplan-Initiative: Die Final-Pitches in der Kategorie Studenten

FitnessVielfalt-Gründerin Pamina Zeilinger mit Moderator Michael Köttritsch © Peter Berger
FitnessVielfalt-Gründerin Pamina Zeilinger mit Moderator Michael Köttritsch © Peter Berger

66 Projekte wurden bei der i2b-Businessplan-Initiative, die die Erste Bank und Sparkassen gemeinsam mit der WKO veranstalten, für das Segment Studenten eingereicht. (Das sind die Finalisten in den Bereichen Technologie und Dienstleistung). Fünf durften vor einer 40-köpfigen Jury ihre Ideen pitchen. Bei der großen Gala am 07.12. 2017 wird dann der Gesamtsieger ermittelt, der 10.000 Euro in bar erhalten wird.

FitnessVielfalt

Bei Fitnessstudios, Sportvereinen und Kursen werden einzelne Mitgliedschaften und jeweils die dazugehörigen Mitgliedsbeiträge verlangt. Mehrere Mitgliedschaften ziehen hohe Kosten mit
sich, welche sich nicht jeder leisten kann oder möchte. Pamina Zeilinger, 23 Jahre alt, setzt mit FitnessVielfalt genau dort an, wo es diese Fitness-Flatrates der Konkurrenten myclubs und eversports noch nicht gibt: im ländlichen Raum.

Zu Beginn zahlen die Kunden eine Anmeldegebühr (50 Euro) und können zwischen drei Tarifen wählen, welche sich in der Anzahl der Besuche unterscheidet. Pro Mitgliedschaft erhält FitnessVielfalt 25 Prozent und die Kooperationspartner 75 Prozent von den Tarifen zur Nutzung der Angebote. Im August 2018 will die Studentin ihr Unternehmen gründen.

Fruity Fashian

Für Lederjacken leiden viele Tiere. Seit sich die Textilproduktion nach Asien verschoben hat, auch Hunde und Katzen. Carmen Neumeyr und Nicole Tresh wollen das ändern. Die beiden Studentinnen wollen Lederjacken aus Ananasfasern herstellen. Die Stoffe werden von PiñatexTM unter fairen Bedingungen produziert und von „Fruity Fashian“ eingekauft.

Die Jacken sollen selbständig produziert und über einen Onlineshop vertrieben werden. Daneben planen die beiden Gründerinnen Popup-Stores um den Vertrieb zu gestalten.

INSECTION

Lukas Haider, Daniela Sterle und Oskar Rieder haben den Low-Carb-Proteinriegel Six Bug erfunden. Die Zielgruppe von Six Bug sind Kraftsportler sowie fitness- und ernährungsbewusste Menschen. Diese konsumieren aus verschiedenen Gründen regelmäßig Proteine für die Gewichtsoptimierung und den Muskelaufbau, bzw. die effiziente Regeneration nach dem Ausdauertraining. Das Alleinstellungsmerkmal von Six Bug ist seine Zusammensetzung mit etwa 30 % (mind. 20 g) Eiweiß, maximal 5 % Zucker und den enthaltenen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Aktuell werkelt das Team an einem Prototypen.

klick-it

Durchschnittlich zieht jeder Österreicher in seinem Leben 6 Mal um. Das Schleppen sperriger Möbel oder die Neuanschaffung ist mühsam und zeitaufwändig. Die Idee „klick-it“ von Matthias Mader basiert auf standardisierten Teilen (Profile, Konnektoren, Flächen und Spezialteile), wodurch Möbel leicht zerlegt und wieder zusammengesetzt werden, oder aus „alten“ Möbeln neue Projekte verwirklicht werden.

Die Distribution der Produkte erfolgt im Direkt-Vertrieb. In der ersten Phase über den eigenen Online-Shop mit europaweitem Versand und in der zweiten Phase wird ein klick-it Store-Netz aufgebaut. Aktuell werden Prototypen gefertigt und nach Partnern für den Vertrieb gefahndet.

SPARKS

Das Unternehmen will Sportplätze neu designen. Viele Sportstätten sind noch nach dem Konzept der Olympischen Spiele der Antike ausgelegt. Sparks übernimmt Planung, Design und Wartung von Innen- und Außensportanlagen und Freizeitparks.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit der Erste Bank AG.

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