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TU Wien-Wettbewerb

I²c Demo Day: Diese Student:innenprojekte erhielten Pre-Seed-Preise

i²c Demo Day © TU Wien
i²c Demo Day © TU Wien

Am Montag fand im i²c Innovation Incubation Center der TU Wien zum neunten Mal der „Demo Day“ statt. Bei dem Wettbewerb traten neun Studierendenteams um Pre-Seed-Preise im Wert von mehr als 250.000 Euro an. Dabei kamen die Projekte aus den Bereichen „Impact und Nachhaltigkeit“, „Künstliche Intelligenz“, „Life Science“, „EduTech“, „E-Commerce“ und „Konsumgüter“. Vor einer Jury aus Startup-Investoren haben die Teams die Pitches für ihre Startup-Konzepte präsentiert.

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Große Gewinner „Zeitgeber“ und „Kula“

„Wir sind stolz auf unsere Studierenden des Studienjahrs 2020, die ihr Engagement durch Durchhaltevermögen, Wissensdurst, Improvisationsgeschick und Hingabe insbesondere in Zeiten der COVID-19-Herausforderungen unter Beweis gestellt haben. Es war der erste – und hoffentlich letzte – Jahrgang, der diesen Lehrgang vollkommen virtuell absolviert hat, was eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dargestellt hat“, sagte Birgit Hofreiter, Direktorin des i²c.

Die beiden großen Gewinner des Demo Days waren die Projekte „Kula“ und „Zeitgeber“. Bei Kula handelt es sich um eine App, mit der User ohne Programmierkenntnisse ihre eigenen Apps erstellen und automatisch in App-Stores zur Verfügung stellen können. Kula konnte gleich drei Preise einsacken. Die TU Wien hat das Projekt in seinen „i²ncubator“ aufgenommen und bietet dem Team für ein Jahr einen Coworking-Space an. Außerdem kann das Team durch Unterstützung der TU seinen Pitch beim Finale des paneuropäischen Startup-Wettbewerbs Stage Two in Berlin im Oktober vortragen. Darüber hinaus erhält Kula mit der „Wild-Card“ einen Platz in der PULS 4-Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen.

Zeitgeber ist ein Licht-Therapie-System, das den persönlichen Bio-Rhythmus verändern oder auch anpassen kann. Es soll zur Depressionsprävention und zur Lichttherapie-Unterstützung dienen. Auch dieses Team erhielt für sich alleine drei Preise. Auch Zeitgeber erhält die Wild-Card bei 2 Minuten 2 Millionen sowie einen Bericht in der PULS4-Sendung 4LifeChangers. Die Anwaltskanzlei 42Law bietet dem Team außerdem rechtliche Beratung im Wert von 3.000 Euro an.

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I²c-Preise für vier weitere Projekte

Nicht nur Zeitgeber und Kula konnten sich über Preise freuen. Vier weitere Projekte gingen ebenfalls nicht leer aus. Ein zusätzlicher Gewinner der Wild-Card für 2 Minuten 2 Millionen war „CityRiddler“. Das Projekt ermöglicht durch KI erstellte Spielerfahrungen mit interaktiven, personalisierten Rätseln. Einen Bericht im PULS4-Nachhaltigkeitsmagazin „Klimaheldinnen“ hat „Servinary“ gewonnen. Das Team bietet eine transparente Suchplattform für Reparaturservices.

Ebenfalls einen Preis mitgenommen hat „YDUN Microsystems“, das ein organähnliches Mini-Lab auf einem Microchip entwickelt hat. Die Anwendung in der Humanmedizin soll Tierversuche überflüssig machen. Mit dem Pitch hat das Team sich einen Platz bei der „Summer School on Entrepreneurship“ des Investors IECT gesichert.

Ein weiterer Sieger des Wettbewerbs war „MathPie“. Die Anwendung des Teams soll es Schulkindern ermöglichen, ihre mathematischen Fähigkeiten zu trainieren und zu verbessern. MathPie erhält eine Nominierung beim internationalen Startup-Event Falling Walls 2021 in der Kategorie “Future Learning”. City Riddler, Zeitgeber und Servinary haben gemeinsam auch die Teilnahme an der Workshop-Serie E4Scientists gewonnen. Insgesamt schätzt die TU Wien den Wert der Preise auf 60.000 Euro, den Werbewert auf 250.000 Euro.

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