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Hyundai und Uber wollen bis 2023 gemeinsames Flugtaxi bringen

© Hyundai
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Ab in die Lüfte: Seit Jahrzehnten tüfteln Erfinder rund um den Globus an der Zukunft der Mobilität. Hoch im Kurs stehen seit jeher Flugtaxis. Hyundai und Uber arbeiten nun zusammen, um eben ein solches Taxi in den nächsten Jahren zur Marktreife zu bringen. Das Fluggerät heißt S-A1, starten soll der Service 2023.

Uber hat bereits angekündigt, den Service im Jahr 2023 kommerziell verfügbar zu machen. Bereits dieses Jahr soll es aber zu ersten Flugdemonstrationen kommen. Das verrieten die beiden Unternehmen bei ihrem Event im Rahmen der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas. Auf lange Sicht will Uber ein „Luft-Mitfahrnetz“ entwickeln – der Nutzer fliegt also beispielsweise erst, landet und steigt dort direkt in ein von Uber bereitgestelltes Fahrzeug ein. Dazu werkelt Hyundai auch an einen Lande- und Abflugshub.

Viel zu tun bis 2023

„Wir blicken auf den Beginn einer völlig neuen Ära, die den Himmel über unseren Städten öffnet“, erklärte Jaiwon Shin, Leiter der Hyundai-Abteilung für städtische Luftmobilität, im Rahmen der Ankündigung. Und weiter: „Wir können nach Bedarf fliegen – stellen Sie sich das vor.“ Das Ziel scheint allerdings mutig gesteckt, noch gibt es nämlich eine ganze Reihe von Herausforderungen zu bewältigen: Die Akkukapazität ist noch begrenzt, außerdem dürfte ein Flugtaxi derzeit schlichtweg nicht rentabel zu betreiben sein – die Kosten für Betrieb und Wartung müssen dafür niedrig genug sein, was derzeit nicht der Fall ist. Dazu kommen noch ungeklärte  regulatorische Fragen. Vorerst werden die fliegenden Taxis wohl vorrangig für Paketdienste zum Einsatz kommen, um etwaige Fehlerquellen eliminieren zu können.

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Und: Der S-A1 ist noch nicht annähernd fertig. Hyundai zeigte auf der CES ein kleines Modell und bot ein Virtual-Reality-Erlebnis an. Ein nicht funktionierendes Modell wurde danach dann ausgestellt. Das fertige Taxi soll dann bis zu vier Personen transportieren und bis zu 290 km/h schnell fliegen können. Bis zu 100 Kilometer sollen mit einer Akkuladung zurückgelegt werden können. Die ersten Jahre sind Flüge mit Piloten geplant, danach soll das System auf einen autonomen Betrieb umgestellt werden. Das S-A1 kann vertikal starten und landen und wird komplett elektrisch betrieben.

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