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Hydrominer zahlt wieder Crypto-Mining-Erträge an seine Kunden aus

ASICs-Mining-Rigs von HydroMiner. © Jakob Steinschaden
ASICs-Mining-Rigs von HydroMiner. © Jakob Steinschaden

Die Meldung, dass das Wiener Mining-Startup am Wochenende seine Auszahlungen von Coins und Tokens stoppen musste, hat Wellen geschlagen (Trending Topics berichtete). Nun ist eine neue Mail ausgesendet worden. Der Inhalt: Die Auszahlungen von geschürften Krypto-Assets wie Bitcon und Ethereum an Kunden werden wieder durchgeführt.

Es gebe keinen Grund, die Auszahlungen und das Mining an den Standorten in Österreich (Mining-Rigs bei kleinen Wasserkraftwerken) zu unterbrechen. Keiner der Kunden solle wegen der Unterbrechung Verluste machen. Die Empfänger werden auch darauf hingewiesen, dass die rechtliche Situation rund um Kryptowährungen und insbesondere das Mining-Geschäft unsicher sei und es keine klaren Richtlinien gebe.

Weil die HydroMiner-Kunden aus vielen verschiedenen Ländern kommen, müsse man sich mit spezifischen rechtlichen Vorgaben in jedem Land auseinandersetzen. Mit der Finanzmarktaufsicht (FMA) in Österreich hätte man aktuell kein Problem.

Offen ist, ob HydroMiner den geplanten Security-Token H3O auf den Markt bringen kann. Dieser soll als tokenisiertes Wertpapier (ein so genannter Security-Token) fungieren und Besitzern ermöglichen, Stimmrechte und eine Beteiligung an etwaigen Gewinnausschüttungen der Firma zu bekommen. Dazu prüft die FMA wie berichtet einen dazu notwendigen Kapitalmarktprospekt. Die HydroMiner-Betreiber erwarten dazu, im Oktober oder November eine Ankündigung machen zu können.

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