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Token4Hope

Humanity Token: Blockchain-basiertes Spendensystem bringt fast 11.000 Euro

© Wiener Hilfswerk / Nuderscher
© Wiener Hilfswerk / Nuderscher

Unter dem Projektnamen Token4Hope haben vergangenen November das Wiener Hilfswerk, Collective Energy aus Österreich, das Schweizer Blockchain-Unternehmen Decent, die Non-Profit-Organisation Blockchain Austria und Bearing Point gemeinsam ein neues Spendensystem auf Blockchain-Basis vorgestellt (Trending Topics berichtete). Ziel war es, den Spendern zu ermöglichen, den Weg ihrer Spende immer einwandfrei nachvollziehen zu können.

Nun gibt es erste Ergebnisse: Dem Wiener Hilfswerk zufolge wurden Gesamtspenden in Höhe von etwa 10.800 Euro eingesammelt. Diese wurden in Humanity Token umgelegt. Diese Token haben 48 Familien, die im Rahmen der Wiener Hilfswerk-Wohnungslosenhilfe betreut werden, bekommen (jeweils 225 Euro), die sie wiederum in den Sozialmärkten des Hilfswerks sowie im Second-Hand-Laden New Chance ausgeben konnten.

„Von den Familien sehr gut angenommen“

Beim Einkauf müssen die unterstützten Personen ihre sechsstellige Social ID angeben, um die Token einzulösen. Für die Spender gibt es einen Block-Explorer, über den man einsehen kann, was mit den Token passiert ist. Dort kann eingesehen werden, welche Beträge in welchen Märkten ausgegeben wurden. Die Identitäten der Nutzer werden dabei aber nicht erfasst. Es gehe darum, den Fluss des Geldes transparent zu machen.

„Die einfach handhabbare Technologie wurde von den Familien sehr gut angenommen. Das Token-System soll jedoch weiterentwickelt werden, um mehr Spender und Empfänger zu mobilisieren und die Breitenwirksamkeit zu erhöhen“, heißt es seitens Simon Kronsteiner, der beim Hilfswerk für das Projekt zuständig war. Künftig ist etwa denkbar, das mehr Hilfsorganisationen und mehr Shops an dem Projekt teilnehmen.

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