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2 Minuten 2 Millionen

Hosn: Der Stuntman, der multifunktionale Beinkleider schneidert

Die Hosn beim Pitch. © Gerry Frank/Puls 4
Die Hosn beim Pitch. © Gerry Frank/Puls 4

Ansprüche an eine passende Hose können vielfältig ausfallen. Für Markus Weilguny muss die perfekte „Hosn“ reißfest sein, viel aushalten und dennoch passend für Alltag und Beruf sein – was sich in seinem Job als Stuntman als eher schwierig herausstellte. Keine Hose erfüllte alle Ansprüche. Die Lösung für Weilguny: Die „Hosn“, eine eigene Kreation, die heute Abend bei „2 Minuten 2 Millionen“ Geldgeber bringen soll.

Seit 2016 in Entwicklung

Bereits 2019 fand die erste Crowdfunding-Kampagne für die „Hosn“ statt, rund 32.000 Euro konnten auf diesem Weg gesammelt werden. Die Entwicklung startete noch deutlich früher, nämlich im Jahr 2016. Das Ziel: Eine multifunktionale Hose zu schaffen, mit der auch Geheimagenten wie James Bond ihre Freude hätten. Das erfordert einerseits spezielle Materialien, andererseits aber auch eine durchdachte Funktionalität. So ist der Stoff wasserabweisend, aber dennoch atmungsaktiv und dank der schlichten Optik für vielfältige Einsätze geeignet.

Als „Agentsuits“ bezeichnet das Wiener Startup die Hosen darum auch. „Ich wollte anfangs eigentlich nur eine passende Hose kaufen, die elegant genug ist für Business und bewegungsfreundlich genug für Action. Leider hatte der  Markt nur eine Antwort: Tut uns leid, so etwas gibt es nicht!“, so Weilguny im vergangenen Jahr.

Für echte und falsche Agenten

Auf der Homepage von „Hosn“ werden verschiedene Einsatzzwecke für die Hose gezeigt: Sie eigne sich beispielsweise zum Reisen, den Kampfsport, für Stunts und Filme, aber auch für „richtige“ Sicherheitsdienste. Hosn unterstütze „Agenten bei der UN und KFOR, große Unternehmen und Unternehmer, Polizei und Sicherheit, Ärzte und Therapeuten sowie Schauspieler und Stuntdarsteller an zahlreichen Filmsets in Hollywood, Europa, Asien und Afrika“. Die Agentenhosen können laut dem Startup „zu jedem Anlass getragen werden“ . Sie sei elastisch und biete „aufgrund von Hightech-Stretchfasern vollständige Bewegungsfreiheit mit geschmeidigen und bequemen Stoffen“.  Zudem soll sie pflegeleicht, bügelfrei und waschmaschinenfest sein.

Elf Taschen für die Hosn

Die „Hosn“ hat darüber hinaus satte elf Taschen. „Wir haben die HOSN beim Laufen, Bergsteigen, Klettern, Golfen, Tanzen, Kämpfen,  Schießen, Reisen, Rad fahren, Motorrad fahren, Fliegen, Fallschirmspringen,  Parkour laufen, bei Akrobatik und Stunts, beim Yoga und im Büro getestet. Dabei  haben wir bemerkt, dass fast alle unterschiedlichen Bedürfnisse hinsichtlich des  Stauraums mit der HOSN abgedeckt werden können“, so Markus Weilguny. Wer sich selbst überzeugen möchte: Die „Hosn“ hat heute Abend ihren großen Auftritt bei Puls 4.

Der Hosn-Gründer tritt am 5. Jänner ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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