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HolyRecipe: Agentur Culinarius steigt bei Wiener Kochboxen-Startup ein

Robert Leder und Aline Martinek von HolyRecipe. © HolyRecipe GmbH
Robert Leder und Aline Martinek von HolyRecipe. © HolyRecipe GmbH

Kochboxen waren und sind in der Corona-Krise ein riesiges Geschäft – das beste Beispiel dafür ist HelloFresh aus Deutschland, das erst vergangene Woche ein neues Rekordhoch an den Aktienmärkten schaffte. In eine ähnliche Kerbe, wenn auch noch viel kleiner, schlägt das Wiener Startup HolyRecipe. Dieses startete 2020 mitten im Lockdown, um Kochboxen von beliebten Restaurants an Kunden nach Hause zu liefern.

Jetzt bekommt die blutjunge Firma der beiden Gründer Robert Leder und Aline Martinek einen ersten Investor. Denn die Culinarius GmbH, eine Agentur für Gastronomie und Hotellerie, beteiligt sich mit 30 Prozent an der HolyRecipe GmbH. Bei dem Media-4-Equity-Deal geht es vor allem darum, dass HolyRecipe mehr mediale Präsenz bekommt – man wolle den Restaurant-Kochboxen „deutlich mehr Werbekraft“ geben und dazu auf den Medienkanälen von Culinarius (u.a. „Wiener RestaurantWoche“ oder „Gastro News Wien“) vermarkten. Die Bewertung des jungen Unternehmens liegt nun bei 650.000 Euro.

HolyRecipe: Diese Kochboxen bringen Wiens Restaurants in heimische Küchen

Lokale Alternative zu HelloFresh

Gemeinsames Ziel ist, dass dass HolyRecipe im ersten Jahr mindestens 8.000 Kochboxen ausliefert. Diese sind preislich folgendermaßen gestaltet: Drei verschiedene Gerichte für zwei Personen aus der Speisekarte eines Restaurants werden für 47 Euro pro Woche nach Hause geliefert, ein Gourmet-Upgrade (Rezepte von Haubenköchen) kommt auf etwa 100 Euro. Neu st, dass es die Kochboxen nunmehr im Abo gibt.

HolyRecipe sieht sich in Österreich durchaus als lokale Alternative zu HelloFresh und will den durch Corona gebeutelten Restaurants einen neuen Vertriebskanal bieten. Aktuell sind neun Restaurants mit 11 Kochboxen auf der Plattform vertreten, geliefert wird CO2-neutral und österreichweit. Bekanntester Koch, der Rezepte gestaltet, ist wohl  Toni Mörwald. Die Gründer achten auch darauf, dass auf regionale und saisonale Zutaten und Gerichte gesetzt wird.

Für die Agentur Culinarius ist geplant, dass man sich jährlich an 3 bis 5 Startups aus dem Bereich Food & Beverage und/oder digitalen Plattformen beteiligt. So soll das eigene Dienstleistungsangebot ausgebaut werden.

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