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hokify: Mobiles Job-Portal kooperiert ab sofort mit Google Jobs

Wisch und weg: Hokify ahmt Tinder nach. © Fotolia/Hokify Montage Horizont
Wisch und weg: Hokify ahmt Tinder nach. © Fotolia/Hokify Montage Horizont

Die auf mobil optimierte Jobanzeigen spezialisierte karriere.at-Tochter hokify der drei Gründer Karl Edlbauer, Daniel Laiminger und Simon Tretter ist eine jener Firmen, die sich dafür entschieden hat, die eigenen Daten an Googles Job-Suche weiter zu geben. Die wohl größte Job-Suche der Welt wird damit auch Stellenanzeigen von hokify direkt in seinen Suchergebnissen anzeigen, wenn sie denn passen.

„Wir übergeben unsere Stellenanzeigen an Google for Jobs, weil wir aktiven Jobsuchenden alle Stellenanzeigen so einfach wie möglich zugänglich machen wollen. Im Gegensatz zu fast allen anderen Anbietern liefert hokify einen schnellen und kompletten Bewerbungsprozess am Smartphone mit“, sagt Edlbauer von hokify zu Trending Topics. Man würde so „erhöhte und bessere Reichweite“ von Stellenanzeigen in der Google-Suche, „bei gleichzeitiger Wahrung der Brand Safety für Arbeitgeberinnen“.

Als Anbieter mit Fokus auf Mobile sieht man sich bei hokify im Vorteil. „Hier können viele traditionelle Jobportale und Anbieter auf Google for Jobs nicht mithalten, weil nach dem Klick auf das Inserat bei Google ein Prozessbruch durch die Weiterleitung auf nicht optimierte Bewerbungsformulare oder dritte Portale entsteht“, so Edlbauer weiter. Auch dürfe man nicht vergessen, dass man so nur aktiv Jobsuchende erreichen könne. Die hart umkämpften Fachkräfte, die derzeit nicht aktiv suchen, müssten über „zusätzliche Kanäle wie Social Media Recruiting Kampagnen“ angesprochen werden.

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„Teils unseriöse und unvollständige Inserate“

Dass Google die Job-Inserate auch in guter Qualität übernehmen kann, ist nicht selbstverständlich. „Google übernimmt nicht alle Formatierungen und auch keine Bilder, was durchaus Einfluss auf die Qualität der Ausschreibungen hat. Zudem übernimmt Google teilweise nicht validierte Jobinserate von Meta-Job-Suchmaschinen und kann daher nicht die Job-Qualität, Aktualität sowie Seriosität von Jobs und Anbietern garantieren. Dies fällt auf den ersten Blick sofort auf, da bisher auch unbekannte Anbieter mit teils unseriösen und unvollständigen Inseraten in den Ergebnissen aufscheinen“, heißt es in einer Aussendung von hokify.

Die Mutterfirma von hokify, karriere.at, hat sich vorerst dagegen entschieden, die Google-Crawler in das eigene Web-Angebot hineinzulassen. „Wir schauen uns Google for Jobs in Ruhe an und werden zu einem späteren Zeitpunkt bewerten, ob eine Kooperation für uns sinnvoll ist“, heißt es dazu seitens karriere.at-CEO Georg Konjovic (Trending Topics berichtete).

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