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Die Höhle der Löwen: Investoren beißen bei den „Pommes 2.0“ an 👨‍🍳 – und der Abdeckblitz schlägt ein ⚡

©MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Investor Ralf Dümmel nimmt das "Frittenlove"-Angebot genau unter die Lupe. ©MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

In der siebenten Folge von Die Höhle der Löwen läuft den Investoren das Wasser im Munde zusammen. Sie haben angebissen und überbieten sich gegenseitig, um bei „Frittenlove“ einzusteigen. Mit 32 Jahren hat Sascha Wolter sein eigenes Restaurant eröffnet und nur ein Jahr später erhielt er einen Michelin-Stern. Nach sieben Jahren schließt der „Frittenlover“ sein Restaurant, um “nur noch Fritten zu machen”, sagt seine Frau Ina. Dabei handelt es sich nicht um gewöhnliche Kartoffel-Pommes, sondern um exquisite Fritten aus Kichererbsen. “Wir machen die Pommes 2.0.”

Bei einem Food-Festival kamen die Fritten so gut an, dass die Fritten “in aller Munde” waren, schwärmt Ina. Andere Aussteller wollten die Fritten erwerben aber damals hatten sie noch keinen Vertrieb. Inzwischen verkaufen die beiden “Frittenlove” in drei verschiedenen Sorten im Tonnenbereich an den Großhandel: „Kartoffelrösti Fritten”, „Kichererbsen Fritten” und „Black Truffel Fritten”. Die Produkte werden deutschlandweit verkauft aber “um alles bedienen zu können” braucht der Koch nun eine Investition für Maschinen, Marketing und Vertrieb. Er will 60.000 Euro für 10 Prozent seiner Firma.

Dagmar Wöhrl findet den Geschmack “wirklich toll” und will auf das Angebot eingehen. Aber auch Frank Thelen hat angebissen. Er bietet 120.000 Euro für zwanzig Prozent an “Frittenlove”. Georg Kofler will sogar 180.000 Euro für 26 Prozent investieren. Doch damit endet die Bieterschlacht noch nicht: Wöhrl verdoppelt ihr Angebot auf 120.000 Euro weiterhin für 10 Prozent. Die beiden Feinschmecker aus Backnang entscheiden sich für Thelen. Er habe die meiste Expertise, freut sich Sascha.

Ein schlüpfriges Angebot geht in die Hose

Nach einer Kaiserschnittgeburt litt Julia Steinbach unter den Schmerzen der OP-Narbe und fand keine angenehme Unterwäsche. Gemeinsam mit ihrer Hebamme Daniela Westberg-Heuer gründete sie 2016 das Unternehmen “Kaiserschlüpfer”, um „Frauen ein wenig das Leben zu erleichtern”. Der Bauch wird durch den hohen Stützbund optimal gehalten und drückt somit nicht auf die frische Narbe. Inzwischen entwickelten die beiden Mütter vier verschiedene Produkte, die bei Regelschmerzen sowie nach Spontan- und Kaiserschnittgeburt Linderung für Bauch und Rücken versprechen. So können die Slips je nach Bedarf mit Pads in einer integrierten Tasche gekühlt oder gewärmt werden.

Bisher verkaufen sie die Schlüpfer über ihren Online-Shop. Um den Vertrieb nun auszubauen, wollen sie 100.000 Euro und bieten 15 Prozent ihres Unternehmens. Judith Williams merkt an, dass man mit solch einer geringen Summer “nicht hinkommen” würde. 2016 gab es über 800.000 Geburten in Deutschland und nur ein Drittel davon würden mit einem Kaiserschnitt durchgeführt werden, rechnet Daniela vor.

Der Markt für Menstruationsslips ist mit 15 Mio. Frauen und Mädchen zwar größer, aber dafür ist Williams die Marke nicht gut genug ausgerichtet. Sie hat selbst zwei Kaiserschnitte hinter sich. “Sie überleben nur, wenn die Marke stark ist.” Auch die anderen Löwen sind vom Produkt nicht überzeugt. Die Gründerinnen sind enttäuscht. Der Funke sei nicht übergesprungen, sagt Julia mit Tränen in den Augen.

Abdeckblitz schlägt ein

Der selbständige Maler- und Lackierermeister Mario Ballheimer will die Zeit für das Abkleben von Rahmen und Böden mit dem “Abdeckblitz” verkürzen. Das selbstklebende Schutzmaterial stellt er als robust, wasserbeständig und wiederverwendbar vor. Seit einem halben Jahr sei das Produkt am Markt. Nun will Ballheimer mit 20 Jahren Berufserfahrung für zehn Prozent der Firmenanteile ein Investment von 100.000 Euro.

Georg Kofler und Ralf Dümmel zeigen sich interessiert, wollen aber 35 Prozent. Er hört auf sein “Bauchgefühl” und entscheidet sich für das Angebot von Dümmel. “Auch wenn es mich irgendwann nicht mehr gibt, den Abdeckblitz wird es immer geben”, prophezeit der Malermeister aus Bad König. Auch Dümmel will „den Markt abdecken“.

Kinderschutz gegen Cyber-Grooming

Privalino“ soll als Instant Messenger Kinder vor sexuellen Belästigungen wie Cyber-Gromming, Sexting und Cycber-Mobbing schützen. “Jedes zehnte Kind wird online belästigt”, erklärt Nicolai Erbs. Eltern erfahren oftmals nicht davon. Die App wird auf dem Handy des Kindes installiert. Ein komplexer Algorithmus analysiert den Schreibstil und erkennt gefährliche Muster. Privalino warnt das Kind und die Eltern. Man kann keine Bilder oder Videos teilen, es sei denn die Eltern haben den Partner auf eine sichere Liste gesetzt. Vulgäre Sprache soll ausgefiltert werden. „Privalino“ würde die gefährlichen Nachrichten besser erkennen als Menschen, so Geschäftspartner Patrick Schneider.

Alle fünf Löwen haben großen Respekt vor dem Thema und loben das ehrenhafte Unterfangen. Doch mit ihren Kompetenzen können sie kaum helfen. Die Technologie müsse in andere Plattformen wie WhatsApp integriert werden, erklärt Frank Thelen. “Ihr müsst eure Filter in die Welt bringen.” Thelen resümiert: “Gute Technologie, aber der völlig falscher Marktansatz.”

Maschmeyers teuerstes Stück Kuchen

“Wo gibt es den besten Kuchen der Welt? Natürlich bei Oma”, erklären Katharina Meyer und Anna Bründermann, die Gründerinnen von “Kuchentratsch”. Liebe sei die geheime Zutat. Bei dem sozialen Startup backen über 35 Omas und Opas Kuchen. In der Münchner Backstube verdienen sie etwas zur Pension hinzu und tauschen sich aus. Der Oma-Kuchen wird an Münchner Cafés und über den eigenen Onlineshop an Firmen und Privatkunden geliefert. Beim Pitch dabei sind Opa Norbert und Oma Ani, die ihre Kuchen den Investoren servieren. “Wunderbar”, lobt Williams. „Das Tolle an Kuchentratsch ist die optimale Verbindung zwischen dem sozialen Engagement und dem ökonomischen Interesse”, erzählt Opa Nobert. “Zusammen mit den Seniorinnen und dem jungen Team machen wir auch das, was in dem Namen drinsteht: Tratschen.”

Mit einem Investment von 100.000 Euro sollen die Verpackung und der Onlineshop optimiert werden, als Beteiligung bieten Katharina und Anna zehn Prozent des Unternehmens. “Das teuerste Stück Kuchen meines Lebens”, sagt Maschmeyer und bietet das geforderte Investment. Dagmar will auch. So investieren Maschmeyer und Wöhrl zusammen 100.000 Euro.

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