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hive: So funktioniert das E-Scooter-Sharing von BMW und Daimler

Studenten, unterwegs mit hive-Scootern. © hive
Studenten, unterwegs mit hive-Scootern. © hive

Nach den US-Firmen Bird und Lime und den europäischen Startups Tier Mobility, Circ (Ex-Flash), Wind Mobility und Voi hat sich auch ein Mobilitäts-Riese in das Rennen um E-Scooter-Sharing geworfen. Denn die beiden Autokonzerne BMW und Daimler haben ein Joint Venture geschlossen, um neben Ride-Hailing und Carsharing auch Scooter-Sharing auf die Straße zu bringen.

Der Anbieter, der im April in Wien startete, hört auf den Namen hive und unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht wirklich von den Mitbewerbern. Doch im Detail lassen sich dann doch Unterschiede entdecken. Wir haben die wichtigsten Fragen rund um hive beantwortet:

Wie viel kostet die Nutzung von hive?

1 Euro für die Aktivierung des Scooters und dann 15 Cent für jede weitere Minute. Heißt unter Strich: Eine 10-Minuten-Fahrt kostet 2,50 Euro, 20 Minuten 4 Euro, und 30 Minuten 5,50 Euro.

In welchen Städten ist hive verfügbar?

Der Markteintritt erfolgte im November 2018 in Lissabon, kurz darauf folgten Paris, Athen, Warschau, Wien, Brüssel und Breslau. Der Ausbau in  weiteren Städten in Europa ist geplant.

 Welche und wie viele Roller bietet hive in Österreich an?

Das derzeitige Modell ist der „Segway ES4 Sharing“, der 14 kg wiegt, eine Belastung von bis zu 100 kg aushält, und einen Akku mit 300 Watt hat. Derzeit sind 600 Scooter in Wien verfügbar, der Ausbau auf 1.500 Stück ist geplant – das ist das von der Stadt Wien erlaubte Maximum pro Anbieter. hive entwickelt derzeit übrigens eine neue E-Scooter-Generation mit austauschbaren Batterien.

Wer darf hive benutzen?

Die Nutzungsbedingungen von hive sehen den Gebrauch ab 18 Jahren vor. Nutzer müssen eine gültige Kreditkarte in der App hinterlegen.

Zu welchen Uhrzeiten kann man mit hive fahren?

Die E-Scooter von hive stehen bis Mitternacht zur Verfügung. Eine Ausweitung der nächtlichen Betriebszeiten während der Sommersaison ist angedacht.

Welche Bezahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung?

Derzeit nur Kreditkarte.

Wie werden die Scooter bei Nacht eingesammelt und wieder aufgeladen?

Hive hat eigene Teams, die die Roller jeden Abend in der Stadt einsammeln und sie täglich morgens wieder einsatzbereit machen.

Welches Unternehmen steckt hinter hive?

Hive gehört zum Mobilitäts-Joint Venture von BMW und Daimler, das auch viele andere Mobilitätsdienste betreibt – unter anderem Share Now (vormals car2go und DriveNow) oder Free Now (vormals myTaxi). Im Laufe des Jahres sollen die E-Scooter von hive auch in der Free Now-App angezeigt werden.

Wie kann man sich ans Kundenservice wenden?

Als Anlaufstelle für alle Wiener User ist ein lokales Customer Service-Team sieben Tage die Woche telefonisch unter 0664 917 56 17 erreichbar (8:00 bis 21:00 Uhr.) Hilfe gibt es weiters unter der E-Mail -Adresse austria@ridehive.com.

Wie unterscheidet sich hive von anderen Anbietern?

In einer Kooperation mit den Wiener Linien stellt hive derzeit allen 822.000 Jahreskartenbesitzern sowie allen Wiener Studenten 20 Minuten freie Fahrt pro Monat zur Verfügung. Dazu muss man ein Foto der Jahreskarte bzw. des Studentenausweises in der hive-App hochzuladen. Außerdem gibt es Mitarbeiter, die so genannten „hive Bees“,  die Nutzer zum Thema sicheres Fahren informieren.

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