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Health Challenge Vienna sucht Startups für Gesundheitsinnovationen

Symbolbild. © Photo by Ani Kolleshi on Unsplash
Symbolbild. © Photo by Ani Kolleshi on Unsplash

Mit der Health Challenge Vienna ist heute ein neuer Wettbewerb an den Start gegangen, der sich neben KMU und Corporates auch an Startups im Gesundheitsbereich richtet. Bei dem Wettbewerb geht es darum, sehr schnell Lösungen für zwei konkrete Herausforderungen zu finden und zu entwickeln. Für die Gewinner gibt es Preisgelder von 5.000 Euro und Unterstützung beim Proof of Concept (PoC).

Die Challenge wird gemeinsam von Wirtschaftskammer Wien, dem Gesundheitsverbund der Stadt Wien, der Ärztekammer für Wien, dem Dachverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Industriellenvereinigung Wien ausgerichtet. „Unser Gesundheitssystem braucht innovative Ideen und neue Konzepte. Diese Challenge fördert die Kreativität und den Unternehmergeist“, sagt etwa Peter Lehner, Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger.

Hotspot für Gesundheitsinnovationen“

“Wien ist nicht nur die lebenswerteste Stadt der Welt, sondern auch anerkannter Hotspot für Gesundheitsinnovationen. Über die letzten Jahre und Jahrzehnte ist es gelungen, Wien durch kluge Investitionen sowie die richtigen Rahmenbedingungen zu einem attraktiven Standort für Unternehmen aus diesem Bereich zu machen”, so Johannes Hörhan, Geschäftsführer der IV Wien.

Konkret geht es um folgende 2 Challenges:

 

  • „Individual Prevention – Tailored Health“: Die gesuchten Lösungen, Tools und Services sollen entweder alle oder einen bzw. zwei der folgenden Bereiche covern:
    • Community & Gamification: über diese Elemente soll eine verstärkte Aktivierung und Attraktivierung gelingen
    • individuelle Analyse & Health Check: idealerweise auf (überwiegend) digitaler Basis, um Skalierbarkeit sicherzustellen
    • Nudging: Anreize für entsprechendes Verhalten bzw. Verhaltensänderung, passend zur individuellen Analyse und in Verbindung mit dem bestehenden Angebot der Gesundheitsmetropole
  • File-in-Lösungen: Unter diesem Begriff sammeln sich unterschiedliche Anwendungsfälle, die heute mehr oder weniger alle auf dem Papierweg durchgeführt werden. Insbesondere erfolgen Einwilligungen von PatientInnen auf Papierbasis, aber auch Rezepte (Umschreibung von Privat- auf Kassenrezept) und Rechnungen von Ärzten werden über den Papierweg abgewickelt – genauso wie zB Transportscheine, Abrechnung mit bzw. Kostenerstattung bei Privatversicherungen, etc. Zur Verbesserung der Prozesse werden bestehende Lösungen und Tools oder Teile des Prozesses gesucht, um einerseits eine Vereinfachung für PatientInnen und andererseits eine Optimierung der Prozesse in der Verwaltung zu erreichen. Die gesuchten Lösungen müssen Multi-Schnittstellen-tauglich sein und folgende Elemente beinhalten bzw. Speziallösungen sein für: ID Erfassung, Signatur, Dokumentenhandling, OCR/2D Matrixcode, einfaches/komplexes Prozessmanagement.

Bewerben können sich Startups bis zum 5. Juli. Danach beginnt die Analyse der eingereichten Vorschläge, im Laufe des Sommers soll es eine erste Vorentscheidung durch die Stakeholder-Jury geben. Es werden je Challenge drei Bewerber ermittelt, die Anfang September zu einem Pitchday eingeladen werden, um danach den Sieger zu küren.

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