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Hakuma: Mehr Hipster passt in keine Flasche

Das Gründer-Team von Hakuma. © Hakuma
Das Gründer-Team von Hakuma. © Hakuma

Ok. Siebter Bezirk in Wien. Bio-Matcha. Glasflasche. Vegan. CO2-positiv. Wie viel Hipster passt eigentlich in eine 330ml-Flasche? Die drei Gründer Sebastian Podesser, Maximilian Mariel und Christian Koder haben es herausgefunden. Ziemlich viel Hipster passt da hinein. Bereits 2016 sind die drei an den Start gegangen, um einen funktionalen Premium-Eistee auf den Markt zu bringen. Getauft haben sie ihn Hakuma. Ja, genauso wie Matata.

Vier Jahre später sind die drei mit Hakuma nicht mehr die einzigen im Supermarkt-Regal für neue hippe Bio-Drinks mit nachhaltigen Zutaten und lokaler Produktion. Kaffees, Tees, Limonaden – auch im Einzelhandel und nicht mehr nur im Hipster-Café machen sich die neuen Drinks breit. Eines der Vorzeige-Getränke aus der Liga, all i need, hat es bereits zum Exit geschafft und wurde 2018 mehrheitlich an den deutschen Getränkekonzern Capri-Sun verkauft (Trending Topics berichtete). Zuletzt ist in Österreich mit Frank Juice ein Münchner Startup mit österreichischen Investoren hierzulande an den Start gegangen.

HAKUMA
© Hakuma

Zwischen Business und Party

Was hebt nun aber Hakuma von anderen Drinks im Hipster-Regal ab? Der Drink soll nicht nur gut schmecken, sondern auch funktional sein. Die schwarze Variante kommt mit soviel Koffein daher wie ein durchschnittlicher Energy Drink und soll dabei helfen, sich in der Arbeit – pardon, Coworking Space – fokussieren zu können. Hakuma ist aber nicht nur Business, sondern auch Party: Mit Alkoholika wie Wodka, Gin oder Rum soll sich das Getränk auch zu Cocktail mischen lassen.

Wichtig ist den drei Gründern, die es noch ohne große Investments in die Supermarktregale geschafft haben, jedenfalls die Nachhaltigkeit. So wird in recyclebaren Glasflaschen abgefüllt, in Österreich produziert – und bei Fokus Zukunft hat man sich ein Zertifikat als „CO2-positives Unternehmen“ geholt. Dabei wird in nachhaltige Energieunternehmen investiert – und zwar so viel, um den eigenen CO2-Fußabdruck mehr als nur gutzumachen.

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