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Hackabu: Wiener Growth Hacker helfen Impact Startups kostenlos beim Wachstum

Sasha Lipman leitet den neuen Impact Accelerator von Hackabu © Hackabu
Sasha Lipman leitet den neuen Impact Accelerator von Hackabu © Hackabu

Die Wiener Growth-Hacking-Agentur Hackabu hilft ab nächstem Jahr ehrenamtlich Startups beim Wachsen – gefragt sind allerdings nur Jungunternehmen aus dem Bereich Social Impact. „Startups, die einen starken positiven Impact haben, mangelt es meistens nicht nur an der richtigen Finanzierung, sondern vor allem an Zugang zu Wissen und Experten, der ihnen hilft, schneller zu wachsen“, sagt Sasha Lipman, die bei Hackabu den neuen Impact Accelerator verantwortet, im Gespräch mit Trending Topics. Das Programm startet im Februar 2019 und soll zwei bis drei Startups zwölf Wochen lang unterstützen.

Individuelles Growth-Hacking-Training

Den größten Teil des Programms will Hackabu intern abwickeln. Kern der Workshops und Trainings wird also Growth Hacking sein. „Wir sind eine der größten Growth Hacking Firmen in Europa. Jedes Startups bekommt einen unserer Experten als Mentor.“ Die Accelerator-Teilnehmer sollen aber nicht zu Kunden werden, es gehe darum, ihnen das notwendige Werkzeug mitzugeben, das sie brauchen, um selbst zu wachsen. Die konkreten Inhalte orientieren sich an einem Plan, der individuell nach den Bedürfnissen des jeweiligen Startups entwickelt wird. Während der zwölf Wochen erhalten teilnehmende Startups auch einen Co-Working-Arbeitsplatz.

Partner für Netzwerk, PR und Investoren

Zusätzlich hat Hackabu einige Partnerschaften geschlossen, um den Teilnehmern ein „Gesamtbild“ zu vermitteln, wie die Accelerator-Leiterin sagt. Heartbeats Innovation soll den Startups dabei helfen, ein Netzwerk in der europäischen Impact Community aufzubauen. Reiter PR unterstützt bei Pressearbeit und die AAIA bietet Unterstützung bei der Suche nach Investoren an, der Accelerator sei aber keine Garantie für ein Investment. Auch Hackabu selbst macht im Zuge des Programms keine Cash-Investments und nimmt im Gegenzug keine Firmenanteile. „Das ist das Modell derzeit“, sagt Lipman. „Vielleicht ändert sich das in Zukunft, wenn das Programm zu etwas Größerem wird“.

Konkrete Lösungen für gesellschaftliche Probleme

Gesucht werden Startups, die zumindest einen Prototypen vorweisen können. Es muss schon eine Basis geben, auf der weiteres Wachstum aufbauen kann. Und Hackabu ist streng bei der Definition von Impact Startups: „Social Impact ist ein relativ breites Feld. Wir suchen Startups, die tatsächlich daran arbeiten, konkrete soziale und gesellschaftliche Probleme zu lösen“, so Lipman. Die Kandidaten sollten ein valides Businessmodel haben und gewinnorientiert sein. Startups müssen aber nicht aus Österreich kommen: „Wir sind offen für Startups aus aller Welt, die bereit sind, drei Monate in Wien zu verbringen“. Eine Bewerbung für das Programm ist noch bis 5. Dezember möglich.

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