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Hack the Crisis: Team Public Spacers hat den Hackathon gewonnen

Das Public Spacers Team im Zoom-Call. © Public Spacers
Das Public Spacers Team im Zoom-Call. © Public Spacers

Der virtuelle Hackathon „Hack the Crisis“ ist nun auch in Österreich über die Bühne gegangen. Bei der zweitägigen Veranstaltung von Austrian Startups haben sich zahlreiche Teilnehmer über Tools wie Slack und Zoom zu Teams formiert, die 48 Stunden lang an der Lösung eines Problems arbeiteten. Nun steht der Gewinner des Hackathons fest.

Als Sieger des Ideenwettbewerbs ist das Team Public Spacers hervorgegangen. Die vier Team-Mitglieder wurden mit den Preisgeld von 1.000 Euro und vielen weiteren Goodies belohnt. Ihr Konzept: „Unser Projekt ist eine Software, um Physical Distancing im öffentlichen Verkehr zu ermöglichen. Ein Algorithmus verteilt Passagiere über Empfehlungen auf Zugverbindungen und versucht, Spitzen mit über 50 Prozent Auslastungen zu vermeiden“, sagt Teamleiter Martin Huber zu Trending Topics. „Zusätzlich halten wir einen Wagon für besonders schützenswerte Gruppen, wie ältere Personen, frei. Da diese Gruppen nicht immer Zugang zu dieser Art von Software haben (kein Smartphone), steuern wir das über alle anderen Benutzer.“

Weiterentwickeln neben dem normalen Job

Der Salzburger Huber, selbst bei der Dental Manufacturing Unit GmbH tätig, hat sich im Zuge des Hackathons grenzüberschreitend mit Georg Schelkshorn (TouchLay GmbH) aus Wien und Victoria Osterloh (Zalando SE) und Laura Osterloh (Zalando SE) aus Berlin zusammen getan und das Projekt gestartet. Wie weit kommt man in 48 Stunden? „Ziel war, ein White Paper für Anbieter wie die ÖBB oder Wiener Linien zu schaffen“, sagt Huber. Außerdem wurde ein Mockup einer möglichen künftigen App entworfen. Betreut wurde das Team während des Hackathons von Claudia Falkinger, Senior Innovation Manager bei der ÖBB.

Wie geht es nach dem Hackathon nun weiter? „Wir haben bereits im Hackathon mit diversen Mobilitätsanbietern gesprochen. Dies wollen wir nun fortführen und mithelfen die Lösung zu aktivieren. Gerne unterstützen wir maximal dabei, obwohl wir alle auch noch „normale Jobs“ haben“, sagt Huber. „Aktuell arbeiten wir an einer neuen Version des Präsentationsdecks, um damit in weiterer Folge zusätzliches Feedback zu generieren und einzuarbeiten. Es gab auch einige Ideen, die es nicht in das Pitchdeck geschafft haben. Diese wollen wir nun ebenfalls weiter ausarbeiten und in das Deck integrieren.“

Neben den Public Spacers haben sich bei dem Hackathon eine Reihe weiterer Teams formiert. Von E-Voting-Systemen über eine Suchmaschine für Healthcare-Produkte bis hin zu einer App für lokale Restaurants waren viele verschiedene Ideen dabei. Die Teams und Projektbeschreibungen der Finalisten finden sich in dieser Tabelle.

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