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Förderungen: „Die Chancen sind umso größer, je innovativer eine Geschäftsidee ist“

Österreich gilt in der EU als Förderparadies – aber auch als Förderdschungel. Es gibt eine Vielzahl an Institutionen, an die sich startups wenden können, um dort einen Förderantrag zu stellen – und bei vielen Jungfirmen hat es bereits geklappt. Diese können ihre Projekte mit Unterstützung von Geldern der öffentlichen Hand schnell weiterentwickeln, um sie auf den Markt zu bringen.

Im Interview erklärt Christoph Mathis vom Gründerservice Vorarlberg, was es für Gründer bei Förderungen und Anträgen unbedingt zu beachten gilt.

Österreich gilt als Förderparadies – wie leicht ist es wirklich, eine Förderung zu bekommen?

In Österreich gibt es tatsächlich ganz viele Fördermöglichkeiten, von Zuschüssen über Investitionen, Haftungsübernahmen, Garantien und geförderten Darlehen bis hin zu Risikokapital und Unterstützung bei Forschungsprojekten. Die Möglichkeit, eine Förderung zu bekommen ist abhängig von der Geschäftsidee, von der Branche und für was tatsächlich Geld benötigt wird. Die Chancen sind umso größer, je innovativer eine Geschäftsidee ist und wenn es sich um eine Geschäftsidee mit Wachstumspotenzial handelt.

Bei so vielen Fördermöglichkeiten ist es schwer, den Überblick zu behalten. Wie findet man sich am besten zurecht?

Man kann schon von einem Förderdschungel in Österreich sprechen. Einen ersten Überblick kann man sich über Online-Tools verschaffen. Die Wirtschaftskammer bietet hier beispielsweise einen Förder-Ratgeber, aber auch die Förderstelle Austria Wirtschaftsservice bietet einen Förderpiloten. Dann hat man einen ersten Überblick. Zu empfehlen ist dann natürlich das Gespräch mit einem Experten, einem Berater beispielsweise aus dem Gründerservice, bei den Banken oder auch bei den Förderstellen direkt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Förderantrag?

Bei den Förderungen muss man immer darauf achten, dass diese Antrage vor dem Projektbeginn gestellt werden – also vor einer Bestellung, vor einer Investition, dem Unterschreiben eines Auftrages. Das ist ganz wesentlich, ansonsten ist das ein formales K.O.-Kriterium bei den Förderstellen.

Was muss man bei einem Förderantrag noch beachten?

Man muss bei Förderanträgen sicherlich beachten, dass man die Unterlagen frühzeitig einreicht. Die Förderstelle braucht natürlich eine gewisse Zeit, um das zu bearbeiten. Und: die Unterlagen sollten stichhaltig sein, damit man die Förderstellen von der Geschäftsidee überzeugen kann. Und dazu braucht es einen stichhaltigen Business-Plan.

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