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Gründerpreis Phönix sucht bis 15. September die besten Startups und Spin-offs

Gründerpreis Phönix © Arina Tkacheva
Gründerpreis Phönix © Arina Tkacheva

Am 9. Dezember ist es wieder soweit: Der Gründerpreis Phönix zeichnet zum achten Mal herausragende Leistungen österreichischer Startups, Spinoffs und Forschungsteams aus. Besonders hervorheben will der Veranstalter Austria Wirtschaftsservice (aws) dabei Leistungen von Gründerinnen, um die Potenziale von Frauen im Bereich „High-Tech-Gründungen“ weiter zu fördern. Bis zum 15. September sind noch Anmeldungen möglich.

Phönix Gründerpreis in vier Kategorien

Der Gründerpreis wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung von der aws in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung organisiert.

Die vier Kategorien des Gründerpreises sind „Female Entrepreneurs“, „Startup“, „Spinoff“ und „Prototype“. Der Schwerpunkt bei der Auswahl der Gewinner:innen soll vor allem auf herausragenden Leistungen liegen, die einen wichtigen Beitrag zur Überwindung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen schaffen. Gerade bei diesen Problemstellungen sollen „der besondere Nutzen und die breite Wirkung eines erfolgreichen Wissenstransfers“ von Forschungseinrichtungen in die Wirtschaft sichtbar werden.

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Female Entrepreneurs

Laut dem aws gibt es noch viel ungenutztes Potenzial von Frauen, insbesondere im Bereich von High-Tech-Gründungen. Die Auszeichnung in der Kategorie „Female Entrepreneurs“ soll ein Signal setzen, um entsprechende „Role Models“ zu etablieren. Aus dem Pool aller eingereichten Projekte wird die Jury ein erfolgreiches Projekt auswählen, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist. Gewinnerin in dieser Kategorie beim siebten Phönix Gründerpreis im März 2021 war Evelyn Haslinger, Mitgründerin des Linzer Startups Symflower. Die Jungfirma nutzt Künstliche Intelligenz, um Fehler, Leistungs- und Sicherheitsprobleme bei Software-Anwendungen zu finden.

Startup

In dieser Kategorie prämieren die Organisator:innen österreichische Startups, deren innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen adressieren. Sieger beim vergangenen Gründerpreis war in dieser Kategorie der digitale Bauernmarkt markta. Die Wiener Jungfirma verbindet kleine, unabhängige Produzent:innen von Lebensmitteln direkt mit Konsument:innen in der Stadt.

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Spinoff

Im Bereich „Spinoff“ zeichnet der aws Spinoffs mit ihren Forschungseinrichtungen aus, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen oder Kooperationsprogrammen hervorgegangen sind. Hier hat beim vergangenen Gründerpreis Parity Quantum Computing den Sieg davongetragen. Das Spin-off der Universität Innsbruck und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entwickelt eine unabhängige Hardware-Architektur und Software. Auf deren Basis sollen andere Unternehmen die Superrechner der Zukunft bauen können. 

Prototype

„Modelle“ oder Prototypen veranschaulichen laut den Organisatoren die Machbarkeit von Innovationen und beschleunigen dadurch die Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft. Einreichberechtigt sind alle Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die bei Programmen der Förderagenturen aws und FFG ab 1. Jänner 2015 eingereicht und eine Förderung erhalten haben. Im März hat hier das Projekt CarboFeed gewonnen. CarboFeed entwickelt ein eiweißreiches, hochwertiges Tierfutter oder Futtermittel-Zusatzstoffe aus Biomasse, welche wiederum mittels eines Hefestamms aus CO2 gewonnen wird. Dieser Prozess soll eine CO2-negative Klimabilanz aufweisen und so die Produktion von Fleisch revolutionieren.

Bis zum 15. September können sich Startups, Spinoffs und Forschungsteams noch für die achte Preisverleihung anmelden. Die Auszeichnung der Preisträger:innen erfolgt am 9. Dezember 2021 im Haus der Industrie. Für die Teilnahme gelten zum Zeitpunkt der Einreichung zwei Kriterien: Erstens muss die Gründung nach dem 1. Jänner 2015 erfolgt sein. Zweitens muss sich der Firmensitz in Österreich befinden.

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