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Gründerpreis PHÖNIX: Das sind die 5 erfolgreichsten Female Entrepreneurs

Mehr Frauen braucht die Welt der Startups und Gründer – das ist vielen im Innovationssektor klar. Deswegen werden beim Gründerpreis PHÖNIX nicht nur die besten Prototypen, Spin-offs und Startups gekürt, sondern auch die erfolgreichsten Female Entrepreneurs des Jahres.

Der Gründerpreis PHÖNIX, der am 4. März bereits zum siebten Mal im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung vergeben wird, hat das Ziel den Stellenwert des erfolgreichen Wissenstransfers für den Innovationsstandort Österreich sichtbar zu machen. Über die Jahre haben zahlreiche erfolgreiche Startups und Founder den Gründerpreis entgegen genommen.

Der Preis, der von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV) organisiert wird, wird in vier Kategorien vergeben: Prototypen, Spin-offs, Startups und Female Entrepreneurs. Einreichen konnten alle Start-ups und Spin-offs, die ihren Firmensitz in Österreich haben und nach dem 1. Jänner 2014 gegründet wurden, sowie österreichische Forschungseinrichtungen mit Prototypenprojekten. Besonderes Augenmerk wird auf ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der UN-Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) gelegt.

Gemeinsam mit der aws präsentieren wir hier die Nominierten in der Kategorie Female Entrepreneurs:

 

Heike Stuckstedde, Atara Design

Heike Stuckstedde, Atara Design. © H. Stuckstedde
Heike Stuckstedde, Atara Design. © H. Stuckstedde

Die deutsche Künstlerin, Innenarchitektin und Kunsthistorikerin Heike Stuckstedde hat mit Atara Design in Wien eine Firma für Produkt- und Innen-Design gegründet, die ihresgleichen sucht. Sie verbindet drei Welten – Kunst, Architektur und Design – in ihren Projekten und schafft es so, eine einzigartige Atmosphäre zu erzeugen.

Nachhaltigkeit und modernste Technologie werden bei Atara Design von Stuckstedde zu einem sinnvollen Ganzen zusammen gebaut. So setzt die Designerin etwa auf feine Lichtleiter in ihren von der Natur inspirierten Lichtobjekten, um Energie zu sparen.

 

Daniela Buchmayr, Sarcura

© Sarcura

Daniela Buchmayr ist Mitgründerin und CEO von Sarcura – einem jener aufstrebenden startups im Medizinbereich, die einmal die personalisierte Medizin revolutionieren könnten. Denn Sarcura arbeitet daran, durch die Entwicklung und Integration innovativer Halbleitertechnologien in mikrofluidische Systeme die Herstellung von personalisierten Zelltherapien durch Automatisierung zu industrialisieren.

Das kann dazu beitragen, dass hochwirksame Krebstherapien zukünftig einer breiten Masse an Patienten zugänglich gemacht werden können. Sarcura hat Ende 2020 mit einer Finanzierungsrunde von 2,5 Millionen Euro auf sich aufmerksam gemacht, mit der das erste Produkt des HealthTech-Startups vorangetrieben werden kann.

 

Evelyn Haslinger, Symflower

Evelyn Haslinger, Symflower. © Symflower
Evelyn Haslinger, Symflower. © Symflower

Evelyn Haslinger hat gemeinsam mit Markus Zimmermann in Linz das Startup Symflower gegründet, das sich auf die Jagd nach Software-Fehlern macht. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und mathematischen Modellen generiert Symflower automatisierte Tests an jeder Art von Softwareentwicklung.  Fehler, Leistungs- und Sicherheitsprobleme im Quellcode können so ohne menschliches Zutun 1000 Mal schneller und 100 Mal genauer aufgedeckt werden.

Symflower kann so großen Unternehmen, die immer mehr ihrer Produkte und Prozesse digitalisieren, dabei helfen, bis zu 30 Prozent der Entwicklungszeit einzusparen. In einer ersten Finanzierungsrunde sind prominente Investoren 2019 bei Symflower mit einer halben Million Euro eingestiegen.

 

Theresa Imre, markta

markta-Gründerin Theresa Imre. © markta
markta-Gründerin Theresa Imre. © markta

Theresa Imre ist Gründerin und CEO des Online-Bauernmarktes markta, der im Krisenjahr 2020 einen ordentlichen Boost bekommen hat. Bestellungen und Umsatz sind durch die Decke gegangen, das Team wurde vergrößert, und nebenbei hat Imre zwei Crowdfunding-Kampagnen und zahlreiche Medienauftritte und Termine bei Ministerinnen und Ministern absolviert.

Das Besondere an markta ist, dass die Online-Plattform die kleinen Produzenten von hochwertigen und regionalen Bioprodukten mit Konsumenten in der Stadt verbindet. Über markta kann bestellt werden, und das Startup sorgt mit einem eigenen Logistikzentrum dafür, dass die Ware frisch bei den Kunden landet.

 

Nermina Mumic, Legitary

Nermina Mumic, CEO von Legitary. © Matthias Heisler
Nermina Mumic, CEO von Legitary. © Matthias Heisler

Weil Musik mittlerweile nicht mehr von CDs, sondern von Streaming-Portalen kommt, wird die Abrechnung dieser Streams für Künstler und Labels immer wichtiger. Mit ihrem Startup Legitary hat sich die Gründerin Nermina Mumic darauf spezialisiert, fehlerhafte Abrechnungen zu korrigieren.

Mit einem patentierten Algorithmus kann Legitary Betrug und Fehler bei der Berechnung der Streams, die am Ende bestimmen, wie viel Lizenzgebühren Künstler von den Plattformen bekommen, aufzuspüren. Mit dieser Technologie will Mumic zu mehr Transparenz in der Musikindustrie beitragen. Auch bei Games und Online-Filmen kann sie eingesetzt werden.

Die Preise

Die Verleihung des österreichischen Gründerpreis erfolgt durch die Bundesministerin Margarete Schramböck und Bundesminister Heinz Faßmann. Zusätzlich erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger Trophäen, Urkunden und Reisegutscheine bzw. wird ihnen eine Teilnahme an einem internationalen oder nationalen Fachevent – vor Ort oder auch digital – ermöglicht.

Zusätzlich werden sie durch eine Presse- und Medienkooperationen des BMDW und BMBWF begleitet, wodurch die ausgezeichneten Technologien und Ideen in Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar gemacht werden.

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